Apple schiebt die Schuld wieder mal von sich – diesmal aber nicht den Kunden, sondern dem Netzbetreiber AT&T in die Schuhe. Bei den Empfangsproblemen, die übrigens nur auftreten, wenn man das iPhone 4 falsch hält (aber etwa nicht, wenn man eine Hülle benützt), seien nur Softwarefehler, so Apple. Das klingt schon fast unglaublich, wenn man alle Fakten bedenkt und sich dazu Videos auf YouTube ansieht. Laut dem kalifornischen Unternehmen soll der Bug schon in den nächsten Wochen durch ein kostenloses Update behoben werden.
Erste Tests hätten jetzt ergeben, dass die Formel, mit der die Signalstärke in Balken umgewandelt wird, völlig falsch sei. Deshalb zeige das iPhone häufig einen übermäßig guten Empfang an – man kann aber auch noch mit einem Balken in der Empfangsleiste telefonieren, weil eben nur die Darstellung nicht passt – am Empfang und der Hardware hapert es nicht! Allerdings – und das ist bereits bestätigt – hat das iPhone die höchste Verlustrate, wenn man es in die Hand nimmt. Das kann selbst ein Software-Update nicht wieder gut machen.
Das Unternehmen bietet seinen Kunden jetzt aber an, das iPhone 4 innerhalb von 30 Tagen zurückzugeben, insofern man der Sache mit dem Akku nicht ganz traut und lieber ein Empfangs-verlässlicheres Modell kaufen möchte. Der Clou: Nur einen Tag nach dem Marktstart des iPhone 4 suchte das Apfel-Unternehmen auf seiner Website 3 Antennen-Experten – hat Apple also schon vor dem Verkauf des Kulthandys gewusst, dass es Probleme mit dem Empfang gibt?
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