Die interessante Statistik, nach der Microsoft im mobilen Segment mehr Geld durch den Verkauf von Android-Devices verdient als durch den Verkauf von Smartphones mit Windows Phone-OS, ist vermutlich weitestgehend bekannt. Das Zauberwort lautet in diesem Fall Lizenzgebühr, denn diese nimmt man bei Microsoft dadurch ein, wenn Android-Devices von bestimmten Herstellern verkauft werden.
Patentabkommen mit Microsoft!
Begründen lässt sich das damit, dass Microsoft Patente besitzt, die im Google Android und Google Chrome OS zum Einsatz kommen und für die sich die einzelnen Smartphone- und Tablet-Hersteller ebenfalls eine Lizenz sichern können und zumeist auch sollten. Einige große Unternehmen wie Samsung, HTC oder Acer haben bereits ein passendes Patentabkommen mit Microsoft geschlossen und zahlen dementsprechend pro verkauftes Device einen kleinen Betrag an Microsoft.
LG mit im Boot!
Ab sofort gehört auch der südkoreanische Hersteller LG zu den Unternehmen, die Lizenzgebühren an Microsoft entrichten. Durch den Deal profitieren natürlich beide Seiten, denn LG ist vor etwaigen Klagen durch Microsoft sicher und Microsoft verdient Geld damit, indem man quasi nichts tut. Somit kann Microsoft eigentlich nur hoffen, dass LG immer erfolgreicher wird und somit auch mehr Geld an Microsoft abgeben muss.
Wie viel Geld pro verkauftes LG-Smartphone bzw. LG-Tablet an Microsoft überwiesen werden müssen, das ist derzeit noch nicht bekannt. Branchenüblich sind aber Preise zwischen 5 und 7 US-Dollar pro verkauftes Device, sodass man bei Microsoft darauf vorbereitet sein kann, auch von LG eine stattliche Menge Geld überwiesen zu bekommen.
Quelle: areamobile.de


