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iPhone 6s im Unboxing – das edle Super-Smartphone

Sicher, Smartphones gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausführungen, mit den unterschiedlichsten Funktionen und zu den unterschiedlichsten Konditionen zu haben. Den Anfang der Hightech-Handy-Bewegung machte jedoch Apple mit seinem legendären iPhone. Zwar ist derweil bereits die zwölfte Auflage des Alleskönner-Telefons verfügbar, doch an den Grundprinzipien hat sich seit dem ersten iPhone nur wenig getan: Ein äußerst gutes Handling, ein überaus luxuriöses Design und ein Technikpaket der Oberklasse sind auch bei der Neuauflage des iPhone 6 zu finden. So haben zwar selbstverständlich zahlreiche Neuerungen, Highlights und Features auf und in dem iPhone 6s Einzug gehalten, doch besagtes Apple-Prinzip ist und bleibt weiterhin eine Einzigartigkeit und unverkennbare Stärke dieses mobilen Kommunikationssystems. Wie die diversen Neuerungen im Einzelnen ausfallen, durch welche Werte sich das iPhone 6s brillieren kann, und wo die Unterschiede zu den Alternativmodellen liegen, offenbart das folgende Unboxing.

Frisch aus dem Karton

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Wie bereits erwähnt, ist der südkalifornische Technikriese Apple für hochwertige Verarbeitungsmethoden und ausgetüftelte Designkonzepte bekannt. Diese Merkmale lässt auch das iPhone 6s erkennen: Bereits beim Auspacken fällt auf, dass Apple dem Prinzip „weniger ist mehr“ treu bleibt und den Anteil von Plastiktüten, Schaumstoffbezügen und Knisterfolien auf ein Minimum reduziert. Ein Umstand, der nicht nur der Natur zugutekommt, sondern auch die Hochwertigkeit des Alleskönners betont: Das iPhone 6s ist insgesamt sehr professionell und mit bestem Gewissen in den großen Technikschmieden des Apple-Imperiums gefertigt worden – der legendäre „Bendgate“-Skandal, demzufolge manche iPhones früherer Generationen bereits bei geringem Druck verbiegen, kann sich bei dem iPhone 6s keineswegs wiederholen. Dies erreicht Apple zum Beispiel durch den Einsatz eines besonders hochwertigen Aluminiumrahmens, welcher sowohl sehr leicht als auch widerstandsfähig zugleich ausfällt. Apple bezeichnet die neue Legierung als „Aluminium 7000“ und will damit das robusteste Smartphone seiner Geschichte entwickelt haben.

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Und tatsächlich: Trotz der Tiefe von gerade einmal 8 Millimetern offenbart das iPhone 6s eine enorm hohe Resistenz vor Biegungen und Krümmungen sowie Fallschäden. So mag das Modell keineswegs immun gegenüber Verschleißspuren oder sonstige Gebrauchsspuren sein, hält jedoch weit mehr als der Großteil der Konkurrenz aus. Die restlichen Ausmaße belaufen sich auf 138 x 78 Millimeter, das Gewicht beträgt sportliche 144 Gramm. Hier mögen es iPhone 6 beziehungsweise iPhone 5 zwar auf (minimal) bessere Werte bringen, doch in puncto Stabilität müssen diese vor dem iPhone 6s ohne Frage ihren Hut ziehen.

Die hier getestete Variante ist übrigens in Rosegold gehalten. Diese steht bisweilen exklusiv Käufern des iPhone 6s zur Verfügung und dürfte insbesondere weiblichen Nutzern zusagen, denn das Design und die Farbgebung können wirklich überzeugen, da das iPhone 6s zwar feminin, jedoch keineswegs zu verschnörkelt oder gar verspielt wirkt.

Der erste Kontakt

Sobald das Handy in der Hand liegt, bewahrheitet sich der erste Eindruck: Das iPhone 6s ist überaus edel gehalten, offenbart die nun typische Rundung, die Bildschirm, Gehäuserand und Rückseite umfasst, und erntet somit im Handlingtest ein dickes Lob. Zu loben ist auch der kratzfeste Bildschirm, der nicht nur eine knackig scharfe Auflösung (1.334 x 750 Pixel), sondern auch einen optimalen Weißwert und vor allem eine enorm hohe Leuchtkraft aufweist. Zudem fällt das Display mit einer Diagonale von 4,7 Zoll genau in das Mittelfeld zwischen handlich-klein und leserfreundlich-groß. Einen kleinen Punktabzug muss das Modell jedoch für die Integration der Kamera verkraften: Die Schutzverglasung der iSight-Linse ragt etwas aus dem leicht gewölbten Gehäuse heraus, sodass das iPhone 6s mit dem Rücken etwas wackelig auf ebenen Hartböden liegt.

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Praxiseindrücke und Anmerkungen

Bereits nach wenigen Stunden des Wischens, Surfens und Daddelns stehen die Stärken des iPhone 6s fest: Ausgestattet mit dem üppig bemessenen Speicher in Form einer 128 GB großen Flashkarte bietet die Neuauflage nicht nur genügend Unterschlupf für anspruchsvolle Apps und grafisch versierte Spiele, sondern zeigt sich auch in seiner Funktionalität von einer ganz großen Seite: Dank der 3D-Multi-Touch-Technik etwa reagiert der Bildschirm nicht nur auf ein bloßes Berühren/Nicht-Berühren, sondern auch auf die Intensität der Eingaben. So können je nach App und Kontext ganz verschiedene Sonderfunktionen genutzt werden. Ebenfalls äußerst nützlich: Der erstaunlich sichere Fingerabdrucksensor, der sich dank der breiten Hacker-Abschirmung des Betriebssystem iOS 9 als eine wirklich nützliche Errungenschaft offenbart.

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Zudem macht auch die Kamera – trotz ihrer hervorstehenden Linse – eine Topfigur: Nicht nur die 12 Megapixel hohe Auflösungsrate, sondern auch die zahlreichen Bildmodi und die Videoaufnahmeoptionen heben den Foto- und Videospaß deutlich an. Eine ganz kleine Schwäche lässt jedoch der Akku erkennen: Trotz des sowohl flinken als auch stromsparenden A9-Prozessors fallen die maximalen Laufzeiten mit rund sechs Stunden im Online-Betrieb nicht allzu meisterhaft aus. Wer über diesen Umstand jedoch hinwegsehen kann, wird mit dem iPhone 6s mehr als zufrieden sein.

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