News Ticker

Unboxing HTC One M9 und erster Eindruck

Das HTC One M9 galt neben dem Galaxy S6 beziehungsweise Galaxy S6 Edge aus dem Hause Samsung als eines der ganz großen Highlights, die es auf dem MWC, dem Mobile World Congress in Barcelona, zu bestaunen gab. Nun ist das Hightech-Handy von HTC bereits seit ein paar Wochen zu bestellen und zu benutzen. Auch wir haben das Schmuckstück der Taiwanesen genauer unter die Lupe genommen und verraten in unserem Unboxing über das neue Flaggschiff von HTC, was das gute Stück tatsächlich auf dem Kasten hat.

Verpackung & Zubehör

Geliefert wird das HTC One M9 in einer weißen Kunststoffbox. Auffallend hierbei erscheint die pigmentierte Oberfläche, die wohl die typische Lautsprecherfront der One Modelle verkörpern soll. Mit im Paket enthalten sind ein Netzstecker samt USB-Kabel, welches auch zum Datenaustausch mit dem PC dient und ein (kabelgebundenes) Head-Set. Die Elemente sind Modell übergreifend in einem schlichten Schwarz gehalten, ausschließlich die Kopfhörer weisen einen deutlichen Rot-Stich auf, da die Ohrpolster in einem kräftigen Rubin-Ton gehalten sind. Die eigentliche Qualität der Zubehörelemente überzeugt auf ganzer Ebene: Plastikgeruch oder poröse Kanten sind nicht auszumachen und auch das Griffgefühl fällt trotz des hohen Anteils an Kunststoff sehr gut aus.

Smartphone im ersten Griff

Das HTC One M9 führt das Design seines Vorgängers im wahrsten Sinne des Wortes nahtlos fort: Genauso wie beim HTC One M8 besteht die Neuauflage aus einem einzigen Aluminiumblock. Dieser wurde per Laserschnitt-Technik zurecht gefräst und bietet somit keinerlei Nahtstellen, Schweißstellen oder unsaubere Verkantungen. Zudem weist das HTC One M9 zwei ausgeprägte Lautsprecher-Verkleidungen auf der Vorderseite auf, die sowohl unter-, als auch oberhalb des Bildschirms zu finden und in Form zweier Balken gehalten sind.

Lediglich beim expliziten Vergleich der Modelle lassen sich somit minimale Unterschiede erkennen, die sich zum Beispiel in der kompakteren, dafür aber auch minimal tieferen Bauweise und der etwas kantigeren Rückverkleidung bemerkbar machen. So misst das Modell in der Länge 2 Millimeter und in der Breite 1 Millimeter weniger als das HTC One M8 und fällt mit einem Tiefenzuwachs von 0,3 Millimetern einen Hauch – und bei der eigentlichen Bedienung nicht spürbar – „dicker“ aus. Insgesamt nimmt das HTC One M9 damit Ausmaße von 144,6 x 69,7 x 9,61 Millimeter ein und bringt es auf ein sportliches Gewicht von 157 Gramm. Angesichts des 5 Zoll messenden Displays versteht es HTC also allemal, platzsparende Smartphones zu produzieren.

image-33688
Ein genauerer Blick auf die Seitenverkleidung und die Rückseite macht zudem zwei weitere Besonderheiten des HTC One M9 deutlich. Insgesamt ist die Rückseite beispielsweise erkennbar von außen nach innen gewölbt, sodass sich eine kleine Anhebung von gut 2 Millimetern ergibt. Diese macht sich bei der Bedienung erstaunlich positiv bemerkbar, da die Griffsicherheit somit deutlich erhöht wird und sich das Gerät quasi wie von selbst in die Handfläche schmiegt.

Kamera mit Saphirglas-Sicherheitsbeschichtung

Ferner offenbart die hintere Verkleidung zwei Gravurlinien, die jeweils am oberen und unteren Ende parallel zur Breitseite verlaufen. Von der oberen Linie führt zudem ein kleiner Abzweig zu der Kamera, welche, anders als es häufig bei der Konkurrenz der Fall ist, in einer Quaderform gehalten ist. Clever: Die Kamera ist mit einer zusätzlichen Saphirglas-Sicherheitsbeschichtung überzogen, sodass das Modell trotz des gebogenen Rückens sehr sicher, sprich ohne Wackeleffekt, mit der Rückseite auf ebenen Oberflächen aufliegt. Direkt neben der Kamera befindet sich zudem ein kleines LED-Blitzlicht. Mittig prangert wiederum das HTC Logo – ein schlichter Schriftzug des Konzerns.

image-33689

Einhand-Bedienung perfektioniert

Ein Blick auf die Seitenverkleidung macht zudem deutlich, dass HTC besonders viel Wert auf eine möglichst einfache Bedienung im „Einhand-Modus“ legt: Sämtliche Bedienelemente, also Display-Regler, Lautstärkentaste und Power-Button, sind auf der rechten Seite positioniert, an der sich übrigens auch die Einschub-Schächte für Sim- und Speicherkarte befinden. Kritiker bemängeln zwar die Gefahr, aus Versehen das Gerät ausschalten zu können, wenn etwa nur der Bildschirm gesperrt oder die Lautstärke verändert werden soll, doch dies ist während des ersten Tests nicht ein einziges Mal passiert.

image-33690

Akku-Entnahme leider nicht möglich

Etwas mehr zu bedauern ist hingegen der Umstand, dass sich das HTC One M9 nicht öffnen lässt: Der Akku darf nicht ausgetauscht werden! Sollte dieser einmal kaputt gehen, bleibt somit nur noch der Geräteumtausch oder der kostenpflichtige Austausch des Akkus als Option. Zudem muss HTC einen kleinen Minuspunkt für die recht anfällige Oberflächenbeschichtung in Kauf nehmen: Bei regelmäßiger Benutzung können sehr schnell Kratzer entstehen – selbst wenn das Smartphone sehr behutsam genossen wird.

Summa summarum gibt das HTC One M9 allerdings sowohl optisch als auch haptisch gesehen ein absolutes Vorzeigemodell ab. Das sehr stabile Aluminiumgehäuse liegt wirklich angenehm in der Hand und erhitzt sich zudem nicht so schnell, wie man es von vielen Kunststoffverkleidungen kennt. Auch sonst wirkt das Modell sehr stimmig: Je nach Geschmack erstrahlt das Handy in einem schwarzen, silbernen oder goldenen Edelglanzlack, der an den Seiten mit einer jeweils unterschiedlichen Farbakzentuierung ansehnlich aufgewertet wird.

Ein Blick hinter die Kulisse

Der hohe Edelfaktor spricht ohne Frage für das HTC One M9 und macht wohl auch eines der stärksten Kaufargumente für das Spitzen-Smartphone aus. Doch auch die rein technische Leistung überzeugt: Ausgestattet mit einem Achtkern-Prozessor auf 64-Bit-Ebene, einem 3 GB dicken Arbeitsspeicher und einer zusätzlichen Grafikkarte offenbart das HTC One M9 absolute Rekordgeschwindigkeiten und kann selbst Dutzend aufwendige Apps ohne Geschwindigkeitseinbußen am Laufen halten. Apropos Geschwindigkeit: Dank eines LTE-Moduls darf nun auch in der 4G-Qualität durchs Internet gesurft werden. Unter optimalen Umständen kann das HTC One M9 somit die Up- und Downloadgeschwindigkeiten eines DSL-Anschlusses erreichen!

image-33691

Bildschirm brilliert mit der Kamera

Große Pluspunkte verdient HTC zudem für die Kamera und den Bildschirm! Letzterer bietet zum Beispiel einen sehr stabilen Blickwinkel und fällt mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel gestochen scharf aus. Auch die Interpretationsfähigkeit der modernen Touchsensoren überzeugt auf ganzer Linie. Der Kamera darf außerdem eine wirklich hervorragende Aufnahmeleistung zugeschrieben werden. Satte 20 Megapixel, die hauseigene Spezial-Kamera-Software „Eye Experience“ und das kräftige Blitzlicht lassen selbst Aufnahmen unter suboptimalen Bedingungen sehr natürlich und fein erstrahlen.

Fazit vom Unboxing – Höchstleistung von HTC

image-33692
Das HTC One M9 ist ohne Frage ein überaus edles und handliches Smartphone, dass vor allem Besitzer mit einem hohen Drang zur Höchstleistung überzeugt. Das Handling, das Aussehen und sogar die Leistung des Geräts lassen sich nach dem Auspacken und Austesten zweifellos in die Oberklasse der aktuellen Mobilfunk-Technik verordnen. Einzig und allein die etwas anfällige Oberflächenbeschichtung bleibt dem HTC One M9 anzulasten. Aber: Mit einer passenden Handy-Hülle kann auch dieses Manko schnell ausgemerzt werden. Generell sollte bei der Nutzung übrigens mit dem Gedanken gespielt werden, ob ein Vertrag eine sinnvolle Alternative gegenüber eines Neukaufs zum Listenpreis darstellen könnte. Die rasanten LTE-Verbindungen beispielsweise lassen sich nur mit einem Vertrag nutzen und auch die Anschaffungskosten sowie die regelmäßigen Betriebsgebühren fallen in der Regel weitaus günstiger als beim Erwerb ohne Vertrag aus!

 

Vielen Dank für das Lesen des Beitrages. Wir hoffen, dass Ihnen das Unboxing vom HTC One M9 gefallen hat. Schreiben Sie gerne einen Kommentar.

Gefällt mir überhaupt nichtGefällt mir nichtOkayGefällt mirGefällt mir sehr (1 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.