Netzfragen

Was ist eine eSIM?


Der Begriff eSIM steht für embedded SIM. Dabei handelt es sich um einen Chip, der in Smartphone/Tablet/Laptop integriert ist und die Funktion einer SIM-Karte übernimmt. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen SIM-Karte, muss die eSIM nicht mehr ins Gerät eingelegt werden, sondern die Informationen zum Mobilfunktarif werden einfach via QR-Code darauf gespeichert.  
 
Die eSIM kann von Mobilfunkanbietern über eine App aktiviert werden. Du musst also keinen physischen SIM-Karten-Wechsel mehr vornehmen. Ein weiterer Vorteil der eSIM: Sie benötigt weniger Platz im Gerät als ein SIm-Karten-Slot. So gewinnen die Hersteller Raum für andere Komponenten. Auch lassen sich auf der eSIM rein theoretisch mehrere Profile abspeichern. Diese Funktion lässt sich in Deutschland aber noch nicht nutzen. Über die eSIM kannst Du auch ganz einfach Roaming-Dienste im Ausland aktivieren oder schneller den Mobilfunkanbieter wechseln. Du musst nämlich nicht mehr auf den Versand der physischen SIM-Karte warten. Stattdessen änderst Du einfach das eSIM-Profil auf Deinem Gerät. Im eSIM-Profil sind übrigens die gleichen Daten wie auf einer normalen SIM-Karte hinterlegt.  
 
Immer mehr Mobilfunkanbieter und Hersteller setzen auf die eSIM-Technologie. Noch vor wenigen Jahren bauten die Handyhersteller eSIM-Chips ausnahmslos in ihren Premium-Smartphones ein. Mittlerweile hält die Technologie auch bei den Mittelklasse-Smartphones Einzug. Branchenexperten gehen davon aus, dass die eSIM über kurz oder lang die physische SIM-Karte, die Du mühselig in den passenden Slot einlegen musst, ablösen wird.