Galaxy Z Flip8 vs Flip7, das ist der Vergleich zweier eng verwandter Falt-Smartphones. Das Z Flip8 ist der direkte Nachfolger und das bisher dünnste und leichteste Galaxy Z Flip. Auf den ersten Blick wirken beide fast wie Zwillinge, denn der Klappmechanismus und die beiden Displays bleiben gleich. Auch bei Akku und Speicher ändert sich nichts. Spannend wird es dort, wo Samsung nachgelegt hat. Allen voran beim Chip und bei der Software. Auch das nun leichtere Gehäuse und die höher auflösende Selfie-Kamera haben ein Upgrade bekommen. Wir gehen die echten Unterschiede der Reihe nach durch, damit Du Dich entspannt für ein Gerät festlegen kannst. Was gleich bleibt, sagen wir Dir genauso deutlich.
IM ÜBERBLICK
Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
| Merkmal | Samsung Galaxy Z Flip8 | Samsung Galaxy Z Flip7 |
|---|---|---|
| Prozessor | Exynos 2600 (2-nm-Fertigung, AMD-Juno-Grafik) | Exynos 2500 (3-nm-Fertigung, AMD Xclipse 950) |
| Software | Android 17, One UI 9 | Android 16 |
| Gewicht | 180 g | 188 g |
| Gehäusedicke | 6,1 mm offen / 13,1 mm geschlossen | 6,5 mm offen / 13,7 mm geschlossen |
| Material | Advanced Armor Aluminum Glasfaserverbundstoff (Rückseite) | Armor Aluminium 2 (Rahmen), Armor Aluminium 3 (Scharnier) Glasrückseite |
| Front-Kameras | 12 MP | 10 MP |
| Farboptionen | Pink, Graphite, White | Jetlack, Blue Shadow, Coralred |
Design & Display: gleiche Optik, leichter in der Hand
Acht Gramm weniger und ein halber Millimeter dünner, das klingt zunächst unspektakulär. Beim einhändigen Aufklappen und in der Hosentasche spürst Du den Unterschied trotzdem, das Z Flip8 wirkt einen Tick handlicher. Auch beim Material hat Samsung nachgelegt. Das Advanced Armor Aluminum bringt eine höhere Festigkeit und Materialhärte mit als das Armor Aluminum 2, aus dem der Rahmen des Vorgängers besteht. Rahmen und Scharnier stecken den Alltag also noch etwas gelassener weg. Auf der Rückseite setzt das Z Flip8 auf einen robustes und leichtes Glasfaserverbundstoff, die Vorderseite schützt wie beim Vorgänger Gorilla Glass Victus 2.
Bei den Displays ändert sich nichts. Innen wie außen bleiben Größe, Auflösung und Bildwiederholrate gleich. Das 6,9 Zoll große Innendisplay läuft mit bis zu 120 Hertz flüssig und ist dank 2.600 Nits Spitzenhelligkeit auch in der Sonne gut ablesbar. Zugeklappt bekommst Du wie gewohnt das 4,1 Zoll große Frontdisplay.
Kamera: bekannte Sensoren, schärfere Selfies
Auf der Rückseite bleibt Samsung beim Bewährten. Die Hauptkamera nimmt mit 50 Megapixeln und optischer Bildstabilisierung auf, die Verwacklungen ausgleicht. Für weite Landschaften und große Gruppen kommt die 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera dazu. Videos gelingen bei beiden Geräten in UHD mit 60 Bildern pro Sekunde und der zweifache Zoom holt Motive näher heran. Was das Z Flip8 hier besser macht, liegt am neuen Prozessor. Der verarbeitet die Bilder flotter und bei wenig Licht sauberer. An der Hauptkamera selbst findest Du also die vertraute Basis des Z Flip7 wieder.
Spürbar anders ist die Frontkamera. Sie löst beim Z Flip8 mit 12 statt 10 Megapixeln auf. Bei Selfies und Videocalls holst Du damit mehr Details heraus und hast beim nachträglichen Zuschneiden etwas mehr Luft.
Performance & Software: der eigentliche Sprung
Hier steckt der größte Fortschritt. Das Z Flip8 setzt auf den neuen Exynos 2600 aus der feineren 2-nm-Fertigung, das Z Flip7 auf den Exynos 2500 der Vorgängergeneration. Beim Chatten, Surfen und bei alltäglichen Apps wirst Du den Unterschied kaum bemerken. Flott und zuverlässig laufen beide. Bemerkbar wird der Vorsprung erst, wenn Du anspruchsvolle Spiele spielst, viele Apps gleichzeitig offen hast oder länger an Videos schneidest. In solchen Momenten hat das Z Flip8 mehr Reserven und behält voraussichtlich auch über die Jahre etwas mehr Puste.
Der zweite Pluspunkt ist die Software. Das Z Flip8 kommt mit Android 17 und One UI 9 und liefert damit die aktuelle Generation der Galaxy-AI-Funktionen sowie den Sicherheitsstandard Knox 3.14.
Galaxy AI: gleiche Basis, ein paar neue Kniffe
- NEU: Now Nudge
- NEU: Semantische Suche
Die alt-bekannten AI-Features, wie der Foto-Assistent, Audio-Radierer oder die Live-Übersetzung. Den Unterschied machen die neueren AI-Helfer. Das Z Flip8 bringt Now Nudge mit, das im Hintergrund den Kontext auf dem Bildschirm mitliest und Dir passende Aktionen vorschlägt. Etwa einen im Chat vereinbarten Termin direkt in den Kalender zu übernehmen. Samsung führt Now Nudge erst ab der neuesten Galaxy-Generation und One UI 8.5 ein, das Z Flip7 soll das Feature nicht bekommen.
Dazu kommt die semantische Suche. Du fragst Dein Flip8 in eigenen Worten „Wann kommt mein Paket?“ und es durchsucht Apps, Notizen und Benachrichtigungen nach der Antwort, ohne dass Du den genauen Suchbegriff kennen musst.
Eine Rolle spielt dabei auch der Chip. Viele dieser AI-Funktionen laufen direkt auf dem Gerät, etwa wenn Nightography jedes Bild bearbeitet. Genau hier hat der neue Exynos 2600 mehr Power, sodass solche Aufgaben schneller im Hintergrund laufen.
Akku & Laden: gleiche Basis, kein Unterschied
Bei der Energieversorgung bleibt alles unverändert. In beiden steckt ein 4.300-mAh-Akku, der per Kabel mit 25 Watt lädt. Kabellos aufladen kannst Du ebenfalls beide und auch die Wireless-PowerShare-Funktion ist an Bord, mit der Du zum Beispiel Deine Kopfhörer einfach auf der Rückseite mit Strom versorgst. Da sich zum Z Flip7 nichts ändert, bekommst Du die gewohnte Ausdauer für einen Tag.
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