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WhatsApp führt Benutzernamen ein

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WhatsApp stellt sein Kontaktprinzip um: Statt der Telefonnummer soll künftig ein selbst gewählter Benutzername genügen, um mit anderen in Kontakt zu treten. Die weltweite Reservierungsphase für Wunschnamen ist bereits gestartet. Die eigentliche Funktion wird im Laufe des Jahres schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet.

Hintergrund der Neuerung ist der Wunsch vieler Nutzer, auch ohne Preisgabe der eigenen Rufnummer chatten zu können, etwa in neuen Gruppenchats, beim Kennenlernen oder im Austausch mit Unbekannten. Wer einen Benutzernamen eingerichtet hat, kann diesen künftig anstelle der Telefonnummer weitergeben. Auch bei Anrufen über die App wird dann der Benutzername statt der Nummer angezeigt.

Wichtig für alle, die sich jetzt einen Namen sichern möchten: Die Reservierung ist derzeit nur über die neueste Android- oder iOS-Version der App möglich, unter Einstellungen, Profil, „Benutzernamen reservieren“. Eine Mobilfunknummer bleibt für die Nutzung von WhatsApp weiterhin zwingend erforderlich, sie wird lediglich für andere Nutzer nicht mehr sichtbar. Der Benutzername lässt sich jederzeit ändern oder löschen. Ein öffentliches Verzeichnis oder eine Namensvorschlagsfunktion wird es aus Datenschutzgründen nicht geben.

Für WhatsApp ist die Änderung ein Anschluss an bestehende Standards bei der Konkurrenz: Signal bietet eine vergleichbare Funktion bereits seit Anfang 2024, bei Telegram gehören öffentliche Benutzernamen seit Langem zum Standard.