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WLAN-Router kaufen oder mieten: Was ist besser?

Router kaufen oder mieten in aller Kürze

  • Router-Freiheit seit 2016: Seit 2016 kannst Du selbst bestimmen, welchen Router Du an Deinem Anschluss nutzt. Du bist also nicht länger auf Geräte angewiesen, die Dir Dein Anbieter vorgibt.
  • Kaufrouter zahlen sich langfristig aus: Der einmalige Kauf kostet zwar meist zwischen 100 und 250 Euro, dafür gehört Dir das Gerät dauerhaft. Diese Investition zahlt sich in etwa nach zwei Jahren aus.
  • Mehr Eigenverantwortung beim Kauf: Wenn Du Deinen Router selbst auswählst, kümmerst Du Dich auch um die Einrichtung und Einstellungen. Dafür hast Du volle Kontrolle über Funktionen und kannst das Gerät bei einem Anbieterwechsel einfach weiterverwenden.
  • Mietrouter für Bequeme: Bei gemieteten Routern zahlst Du monatlich ein paar Euro, musst Dich aber kaum um etwas kümmern. Installation, automatische Updates und Hilfe bei technischen Problemen übernimmt Dein Anbieter – inklusive Austausch, falls etwas kaputtgeht.
  • Mietmodell kann langfristig teurer werden: Auf Dauer summieren sich die monatlichen Kosten. Gerade wenn Du länger als die Mindestlaufzeit bleibst, zahlst Du oft mehr als beim Kauf – und der Router gehört Dir am Ende trotzdem nicht.
  • Router als Zusatzoption bei LogiTel: Bei Internet-Verträgen kannst Du einen hochwertigen Router direkt dazubekommen und zahlst dafür nur einen kleineren einmaligen Betrag. Das kann eine gute Alternative sein, wenn Du weder voll kaufen noch monatlich mieten möchtest.

IM ÜBERBLICK

Die Router-Freiheit

Seit 2016 gilt in Deutschland die sogenannte Router-Freiheit. Sie gibt Dir das Recht, selbst zu entscheiden, welchen Router Du an Deinem Internetanschluss nutzen möchtest. Du bist also nicht mehr an das Gerät Deines Providers gebunden. Damit stellt sich automatisch die Frage: Sollte ich meinen WLAN-Router lieber kaufen oder mieten?
Früher haben viele Anbieter Router kostenlos zum Vertrag dazugegeben, doch diese Zeiten sind heute weitestgehend vorbei. Stattdessen musst Du Dich beim Abschluss eines Internetvertrags meist entscheiden: eigenes oder gemietetes Gerät. Beides hat seine Vorteile, die nicht jedem gleich wichtig sind. Darum solltest Du prüfen, worauf es für Dich ankommt.

Bei LogiTel bekommst Du beides: Entweder einen Router zur Miete direkt vom Anbieter oder Deinen eigenen Router, den Du als Prämie mit einer geringen Zuzahlung zu Deinem Internetvertrag wählen kannst.

Router kaufen oder mieten: Die Vor- und Nachteile

Router kaufen: Pro & Contra

  • Deins: Der Router gehört Dir und bleibt auch nach Vertragsende bei Dir. Du kannst ihn beim nächsten Anbieter weiterverwenden – eventuell mit günstigerem Tarif.
  • Langfristig günstiger: Ein eigener Router kann auf Dauer günstiger sein. Das hängt natürlich von Miet- und Kaufpreis ab, aber viele Mietgeräte kosten 3–10 € pro Monat, wodurch sich die Investition in ein eigenes Gerät schon oft nach zwei Jahren rechnet.
  • Volle Kontrolle: Du bestimmst, welchen Router Du nutzt. Dein Internetanbieter hat keinen Zugriff auf das Gerät. Du kannst den Router so konfigurieren, wie Du es für Dein Heimnetzwerk benötigst.
  • Sämtliche Funktionen: Du hast bei Deinem eigenen Router absolut freie Hand. Du kannst Dir ein Smart Home einrichten, Dein Netzwerk erweitern oder genau festlegen, welches Gerät welche WLAN-Frequenz nutzt.
  • Die Anfangskosten für einen eigenen Router sind höher. Ein gutes Gerät kostet schnell 100–250 €, Top-Modelle sogar noch mehr.
  • Die Einrichtung des Routers ist aufwendig. Alle Voreinstellungen, die der Provider beim Miet-Router vornimmt, musst Du erst noch erledigen.
  • Die Wartung inklusive der nötigen Firmware-Updates liegt ebenfalls allein in Deinen Händen. Gibt es Probleme mit dem Router, kannst Du nicht auf den Support durch Deinen Provider setzen.
  • Wechselst Du die Zugangsart Deines Internetanschlusses, zum Beispiel von DSL auf Kabel oder Glasfaser, hat der Router meist ausgedient. Nur wenige Geräte sind auf eine multiple Nutzung ausgerichtet.

Fazit: Entscheidest Du Dich für den Router-Kauf im freien Handel, hast Du natürlich eine viel größere Auswahl als bei den Internet-Anbietern. Es ist verlockend, genau jenes Gerät auszuwählen, das alle wichtigen Kriterien erfüllt. Doch nicht für jeden Anwender eignet sich dieser Weg. Wer seinen Router komplett allein einrichten möchte, braucht das nötige Know-how. Bei Störungen obliegt es Dir, zu klären, ob Dein Router diese verursacht. Ist das Gerät defekt, kannst Du die Hersteller-Garantie beanspruchen. Ein Gerätetausch ist also nur innerhalb von zwei Jahren möglich. Kurzum: Den Router zu kaufen, empfiehlt sich für technisch versierte Nutzer und Tüftler, die auch gern die notwendige Zeit für die Wartung des Geräts investieren.

Zu den Routern mit Vertrag

Router mieten: Pro & Contra

  • Geringe Anfangsinvestition: Du musst nicht auf einmal viel Geld ausgeben wie beim Kauf eines neuen Routers – das ist besonders gut für Haushalte mit begrenztem Budget.
  • Unkompliziert: Die Installation geht fix. Der Provider konfiguriert bereits die wesentlichen Einstellungen an Deinem gemieteten Router.
  • Unbesorgt: Dein Internetprovider spielt automatisch Firmware- und Sicherheitsupdates ein. Sie können etwas verzögerter eintreffen als bei einem gekauften Router. Das liegt an Abstimmungen zwischen Herstellersoftware und eventuell zusätzlich installierter Benutzeroberfläche des Betreibers. Auf jeden Fall musst Du Dich nicht darum kümmern.
  • Support: Bei einem Miet-Router endet der Support nicht am Anschluss. Der Kundenservice kann auf Deinen Router zugreifen und gegebenenfalls durch ihn verursachte Internetausfälle beheben.
  • Austausch: Versagt der Miet-Router gänzlich den Dienst, tauscht Dein Provider das Gerät aus – auch nach Ablauf der Gewährleistung. Zudem ist beim Miet-Router ein Upgrade auf ein aktuelleres Modell möglich.
  • Du kannst Dir sicher sein, dass der gemietete Router zu der Anschlussart passt, die Du gebucht hast. Denn DSL-Router funktionieren nicht am Kabel- und Glasfaseranschluss.
  • Du musst den Miet-Router nach Vertragsende in der Regel zügig zurückschicken.
  • Nutzt Du Deinen Internettarif über die Mindestvertragslaufzeit, zahlst Du höchstwahrscheinlich drauf.
  • Der Provider schränkt eventuell Funktionen beim gemieteten Router ein. Zum Beispiel kann er damit verhindern, dass Du für die IP-Telefonie den Tarif eines anderen Anbieters nutzt.

Fazit: Am liebsten möchtest Du so schnell wie möglich loslegen? Bei einer Störung der Internetverbindung verlässt Du Dich auf den Sachverstand des technischen Supports? Ist der Router defekt, stehst Du auf einen unkomplizierten Gerätetausch? Wenn die Sache so liegt, ist der Miet-Router die ideale Lösung für Dich. Dein Provider konfiguriert das Gerät in den grundlegenden Einstellungen vor. Auch ist Dir bei Problemen oder Störungen jederzeit die Unterstützung des Kundenservices sicher. Steht zum Beispiel aus technischen Gründen ein Routertausch an, besteht häufig die Möglichkeit, auf ein aktuelles Modell zu wechseln – ohne zusätzliche Kosten. Wer sich also möglichst wenig mit dem Router auseinandersetzen möchte, ist mit einem Miet-Modell gut beraten.

Helges Empfehlung für Dich

Router-Prämie bei LogiTel

Neben Mieten oder Kaufen hast Du bei LogiTel noch eine dritte Möglichkeit: Du kannst Dir einen Router als Prämie sichern. Mit unserem Verfügbarkeitscheck findest Du schnell heraus, welche Anschlussarten und Anbieter an Deiner Adresse überhaupt verfügbar sind.
Hast Du den passenden Tarif gefunden, kannst Du Dir als Prämie einen Router – zum Beispiel eine FRITZ!Box oder einen Speedport – gegen eine geringe einmalige Zuzahlung aussuchen. Achte bei Deinem ausgewählten Internet-Tarif einfach auf das kleine Bleistift-Symbol. Darüber gelangst Du direkt zur Auswahl Deiner Router‑Prämie. 

Wenn Du Dich generell für das Thema Prämie mit Vertrag interessierst, wirf gerne einen Blick in unseren ausführlichen Blog‑Beitrag dazu. 

Kostenvergleich: Router kaufen vs. mieten

An einem kleinen Rechenbeispiel zum Speedport 7 zeigt sich, ab wann sich ein Router-Kauf in der Regel rentiert. Den Telekom-Router kannst Du Stand Februar 2025 für 7,95 Euro monatlich mieten. Bei einem Internet-Tarif mit 24 Monaten Laufzeit würde Dich die Miete 190,80 Euro kosten. Im Vergleich zum aktuellen Kaufpreis von 229,99 Euro kommst Du in den ersten zwei Jahren also etwas günstiger mit einem Mietrouter davon. Möchtest Du Deinen Tarif und den Router allerdings länger nutzen, zahlst Du ab dem 29. Monat drauf – Dein Miet-Router wäre dann teurer als die Anschaffung eines eigenen Gerätes.

Was kostet ein Router beim Kauf oder zur Miete?

Wenn es um Heimnetzwerk-Geräte geht, führt in Deutschland kein Weg an AVM vorbei. Der Berliner Hersteller hat mit seinen Fritz!Boxen einen echten Klassiker geschaffen – die Geräte gelten als zuverlässig, leistungsstark und sind bei vielen die erste Wahl.
Nehmen wir als Beispiel die Fritz!Box 7690, ein aktuelles Spitzenmodell: Bei Vodafone und 1&1 zahlst Du dafür 9,99 Euro Miete pro Monat. Bei O2 kommst Du etwas günstiger weg – dort liegt die monatliche Miete bei 7,99 Euro. (Stand Februar 2025)
Falls Dir das zu teuer ist oder Du nicht unbedingt das Top-Modell brauchst, bieten die Provider auch einfachere Alternativen an. Bei Vodafone bekommst Du zum Beispiel Standard-Router für DSL- oder Kabelanschlüsse schon für 3,99 Euro im Monat. Die reichen in den meisten Fällen völlig aus – es sei denn, Du hast besonders hohe Ansprüche, weil zum Beispiel viele Geräte gleichzeitig im Netz hängen oder Du ein umfangreiches Smart-Home-System betreibst.

Aber das ist natürlich nur die rein finanzielle Seite der Medaille. Im Kern stellst Du Dir die Frage: Wie viel Zeit und Nerven willst Du eigentlich in die Pflege Deines Routers investieren? Und wie wichtig ist Dir schnelle Hilfe von außen, wenn das Internet oder der Router plötzlich streikt? Wenn Dir Bequemlichkeit wichtig ist und Du Dich nicht groß um technische Details kümmern möchtest, fährst Du mit einem Mietrouter definitiv entspannter.

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Kommentare

Wolfgang Schmid

Hallo Jenny,
mein Router W723 Typ B ist defekt. Jetzt benötige ich was neues.
Ich benötige im Prinzip nur ein Datennetz, da ich kein Festnetztelefon habe.
Mein Anschluß ist im Moment von der Telekom und bin am überlegen, zu wechseln.
Bin mir noch nicht schlüssig. Es gibt günstigere, z. B. Winsim oder so, nr ist mir die Leitungsstabilität auch wichtig.
Das wichitgste ist jetzt den passenden Router zu finden, mit dem ich mich später nicht einenge.
Hast du mir einen Tip?
Vielen Dank schon mal

Ann-Kathrin Rohlf

Moin, wenn Du Dich beim Router nicht einengen möchtest, empfehle ich Dir eine Fritz!BOX. Bei einer Fritz!BOX kannst Du alles selbst individuell einstellen. Falls Du nicht selbst individuelle Einstellungen an Deinem Router vornehmen möchtest, empfehle ich Dir einen Mietrouter von einem Anbieter Deiner Wahl zu nehmen. Hier können Dir bei Problemen oder Fragen immer die Anbieter selbst helfen, da sie Zugriff auf Deinen Router haben. Das ist bei einer eigenen Fritz!Box nicht der Fall. Zu Deiner Überlegung den Anbieter zu wechseln: Wenn es sich bei Dir um eine DSL Leitung handelt und Dir eine stabile Leitung wichtig ist, ist es immer ratsam den Anschluss vom Inhaber der Leitung zu nehmen, was in den meisten Fällen die Telekom ist. Wenn Du Deinen Anbieter wechseln möchtest und beispielsweise zu einem Anbieter gehst, der sich selbst nur ins Netz einmietet, sind die Wege bei Problemen länger. Falls Du vor Ort Glasfaser hast, das nicht von der Telekom ist, sondern von einem kleineren Anbieter, lohnt es sich, bei dem Anbieter direkt einen Vertrag abzuschließen.


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