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Die besten Smartphones für Kinder: Darauf kommt’s an

In aller Kürze

  •  Das Smartphone ist aktuell das beliebteste technische Gerät bei Jugendlichen. 95 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen besitzt ein eignes Smartphone.  
  • Wann ist Dein Kind alt genug für ein Handy? Das entscheidest Du. Es muss auch nicht gleich ein Smartphone sein. Zum Telefonieren genügt für unterwegs ein Feature Phone.  
  • Soll es ein Smartphone sein, spielen einige Kriterien bei der Wahl eine wichtige Rolle: Budget, Größe, Akkulaufzeit und sonstige technische Ausstattung.  
  • Die wichtigste Aufgabe der Eltern: Das Smartphone so einzurichten, dass Dein Kind es so gut geschützt wie möglich nutzen kann.  

IM ÜBERBLICK

Welches ist das beste Handy für Kinder?

Der Faszination Smartphone erliegen schon die ganz kleinen Kinder. Intuitiv machen sie sich ans Swipen und Scrollen. Und irgendwann genügt ihnen das elterliche Handy nicht mehr. Wenn die Entertainmentbox auf dem Wunschzettel ganz oben landet, beschäftigt viele Eltern die Frage, welches Einsteiger-Smartphone sich am besten für Kinder eignet.

Der Nachwuchs mag auf die schmucken Flaggschiffe schielen. Doch für den Anfang tut es sicherlich ein preiswertes Modell. Die Einsteiger-Smartphones verfügen natürlich über eine technisch weniger ausgefeilte Ausstattung wie die Top-Geräte. Doch sie haben die gleichen grundlegenden Funktionen: Der Nachwuchs kann mit Freunden chatten, Musik hören, fotografieren, Videos drehen und im Notfall die Eltern anrufen. Geht das Gerät kaputt, ist das Geschrei beim Sprössling vielleicht groß, das Loch in der Haushaltskasse jedoch weniger klaffend. Daher haben in unser Ranking der besten Smartphones für Kinder vor allem günstige Geräte mit einer soliden Ausstattung Eingang gefunden.

Die Alternative zur Neuanschaffung ist selbstredend Dein ausrangiertes Smartphone. Ist das Handy noch funktionstüchtig, das Display unbeschädigt und lädt der Akku weiterhin ohne Murren auf? So genügt das Gerät sicher, damit Dein Kind seine ersten eigenständigen Gehversuche mit dem Smartphone unternimmt.

Das erste Smartphone fürs Kind: 4 Kriterien im Überblick

  • Budget: Ganz klar, selbst ein Handy für Kinder ab 8 Jahren ist eine teure Investition. Erfahrungsgemäß ist der Nachwuchs besonders scharf auf Spiele. Die sollten flüssig laufen, ansonsten ist der Frust groß. Es gibt Einsteiger-Smartphones ab 100 Euro, die sind aber schnell überfordert. Daher sind eher Einsteiger-Smartphones ab 200 Euro für Kinder ebenso geeignet wie für Erwachsene, die sich in die digitale Welt wagen.
  • Größe: Ein Handy für Kinder braucht kein überdimensioniertes Display. Displays jenseits der 6,5-Zoll-Marke sind noch zu unhandlich für Kinderhände. Allerdings ist es schwierig, ein günstiges kompakteres Format zu finden.
  • Akku: Es schadet sicher nicht, auf eine gute Akkulaufzeit zu achten. Die wenigsten Kinder achten beim ersten Smartphone auf den Akkustand. Viele Kinder erhalten ihr erstes Smartphone mit dem Übergang auf die weiterführende Schule. Um sicherzugehen, dass das Handy auch den kompletten Schultag übersteht, braucht es einen starken Akku.
  • Ausstattung: Beim Handy-Kauf fürs Kind kommt es darauf an, was der Nachwuchs damit anstellt. Kinder ab zwölf, 13 Jahren stellen schon höhere Ansprüche. Für die Zocker unter den Jugendlichen ist eine sehr gute Performance wichtig. Kreativen Kindern, die gerne fotografieren und Filme drehen, kommt ein Smartphone mit Mehrfachkamera sicherlich entgegen. Die Musikliebhaber unter den Kindern freuen sich über einen Klinkenanschluss für Kopfhörer, der heute nicht mehr selbstverständlich ist.
icon birne

Kinder & Jugendliche: Bildschirmzeit am Smartphone

Wie aus der aktuellen JIM-Studie 2025 hervorgeht, verbringen Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren durchschnittlich 231 Minuten pro Tag an ihren Smartphones. 95 Prozent der Jugendlichen besitzen dabei ein eigenes Smartphone. Deutliche Unterschiede zeigen sich zwischen den Altersgruppen. Die Zwölf- bis 13-Jährigen verbringen täglich 166 Minuten vor dem Smartphone-Display. Die 18- bis 19-Jährigen hängen täglich 278 Minuten am Handybildschirm. 

Unter dem Sechs- bis 13-Jährigen verfügen 72 Prozent über ein eigenes Smartphone, wie aus der KIM-Studie 2024 hervorgeht. Die Kinder im Alter von sechs bis sieben Jahren verbringen dabei täglich zehn Minuten am Smartphone, wie ihre Eltern schätzen. Die Zehn- bis Elfjährigen dürfen 26 Minuten täglich am Handy verbringen.  

Unsere Top 5: Die besten Smartphones für Kinder

Unser Top-5-Ranking ist keine klassische Bestenliste. Auf die Vergabe von Platzierungen haben wir verzichtet. Vielmehr versammeln sich hier die Smartphones aus unserem aktuellen Portfolio, die sich am besten für Kinder eignen. Sie eint eine solide Ausstattung zum fairen Preis. Dabei hat jedes Modell seine besonderen Vorzüge. Und der Rest ist Geschmackssache.

Spritzig & smart

Google Pixel 10a

  • Das Pixel 10a überzeugt mit einem 6,3-Zoll-OLED-Display mit flüssigen 120 Hertz, einer starken Dualkamera und dem bewährten Google Tensor G4Chip.  
  • Beim Akku kann das Pixel 10a mit einer sehr langen Laufzeit punkten – und lädt dank 30-Watt-Schnellladefunktion in rund 90 Minuten wieder voll auf.  
  • Google verspricht 7 Jahre Software-Updates fürs Pixel 10a. Damit ist das Gerät auch langfristig bestens versorgt.  
Zum Google Pixel 10a
Vor- und Rückseite des Google Pixel 10a in Lavender
energieklasse A

Extravagant

Nothing Phone (4a)

  • Das Nothing Phone (4a) punktet mit dem markanten, transparenten Design und der „Glyph Bar“ sowie einer starken Dreifachkamera inklusive Zoomobjektiv.  
  • Mit einer langen Akkulaufzeit übersteht das Phone (4a) locker lange Schultage und ausgedehnte Freizeit-Sessions. 
  • Nothing verspricht Software-Updates bis 2032. Das Phone (4a) ist daher eine  zukunftssichere Wahl. 
Zum Nothing Phone (4a)
Nothing Phone 4a in Blau in der Front und Rückansicht
energieklasse B

Starke Performance

Samsung Galaxy A36

  • Das günstige Samsung-Modell gehört zu den idealen Smartphones für Kinder, um in die digitale Welt einzusteigen.
  • Das Galaxy A36 punktet mit einem scharfen OLED-Display, einem ausdauernden Akku, einer Dreifachkamera und einer spieletauglichen Performance.
  • Samsungs Update-Garantie verspricht eine lange Nutzung. Das Galaxy A36 bekommt mindestens sechs Jahre Sicherheitsupdates.
Zum Samsung Galaxy A36
Vor- und Rückseite des Samsung Galaxy A36 in der Farbe Lavendel.
energieklasse C

Solider Allrounder

Xiaomi Redmi Note 14

  • Das Xiaomi Redmi Note 15 5G überzeugt durch ein elegantes Design und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. 
  • Das kontrastreiche 6,77-Zoll-AMOLED-Display, die 108-Megapixel-Hauptkamera und ein  

    5.520-mAh-Akku ergeben ein ideales Rundum-Paket für den Smartphone-Einstieg.  

  • Xiaomi garantiert sechs Jahre Sicherheitsupdates. So kann das Redmi Note 15 zu einem langfristigen Begleiter werden.  
Zum Xiaomi Redmi Note 15
xiaomi redmi note 15 5g purple front back
energieklasse B

Spitzenperformance

iPhone 17e

  • Das iPhone 17e glänzt mit erstklassiger Performance, einem scharfen 6,1-Zoll-OLED-Display und MagSafe-Funktion. Es ist unter den aktuellen iPhone-Modellen der günstigste Einstieg ins Apple-Universum.  
  • Mit einer Akkuladung spielt das iPhone 17e bis 26 Stunden lang Videos ab.  Es begleitet Deinen Nachwuchs also problemlos durch einen langen Schultag.  
  • Apple versorgt das iPhone 17e über mindestens sechs Jahre mit iOS-Updates. Das reicht zwar nicht für die gesamte Schulzeit bis zum Abitur, aber schon ganz schön lange.  
Zum iPhone 17e
apple iphone 17e hellrosa front back
energieklasse A
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Es muss nicht gleich das Smartphone sein

Dein Kind soll Dich vor allem erreichen können, falls es Schwierigkeiten auf dem Schulweg gibt oder sich verspätet? In dem Fall reicht für den Anfang ein einfaches Handy zum Telefonieren und SMS-schreiben. Solche Geräte gibt es tatsächlich immer noch. Sie werden auch Feature Phones genannt. Zu den Herstellern gehört unter anderem HMD Global, die unter anderem das Barbie Phone herausgebracht haben.  

Wann ist mein Kind alt genug fürs erste Smartphone?

Doch ehe Du Deinem Sprössling das erste Smartphone spendierst, möchtest Du sicher gehen, dass Dein Kind alt genug für die kleine Entertainmentmaschine mit Suchtpotential ist. Medienpädagogen hantieren zwar durchaus mit Altersangaben, jedoch betonen sie, dass die Smartphone-Nutzung nicht allein eine Frage des Alters, sondern vor allem eine der Reife und Medienkompetenz sei. 

Die Experten empfehlen, Kinder erst ab elf, zwölf Jahren mit einem Smartphone auszustatten. Die Fachleute der Medieninitiative Schau hin! haben eine Checkliste aufgestellt, anhand derer Du abschätzen kannst, ob Dein Zögling neben dem entsprechenden Alter auch die nötige Reife für den Umgang mit dem Smartphone mitbringt. Vorrangig geht es den Pädagogen um das Bewusstsein der jungen Smartphone-Nutzer für die Gefahren, die im Internet lauern. Sie sollten bereits gelernt haben, dass nicht alles wahr ist, was im Netz steht, und das Vorsicht geboten ist, wenn es um persönliche Daten geht. 

Für jüngere Kinder empfiehlt sich eher ein klassisches Kinderhandy. Dabei handelt es sich um Geräte mit eingeschränkten Funktionen im kindgerechten Design. Die Kinderhandys bieten noch nicht die umfangreiche Auswahl an Apps, wie sie ein Smartphone mit iOS- oder Android-Betriebssystem besitzt. Sie taugen aber auf jeden Fall als Einstieg, um den Umgang mit smarten Geräten zu erlernen. Doch ihr kindliches Design und die einfachen Spiele sprechen oftmals schon Grundschüler nicht mehr an. 

Natürlich ist es wichtig, dass das Kind passend zum Smartphone auch einen entsprechenden Handytarif erhält. Nur so ist der kleine Liebling auch unterwegs erreichbar und kann sich melden. Wir haben günstige Handytarife und ein paar Tipps zum Vergleich bei uns im Shop für Dich zusammengestellt. 

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Kinder und ihr erstes Smartphone

Die Statistik verrät: Das erste Smartphone erhalten Kinder mit durchschnittlich neun Jahren, wie der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ermittelt hat. Er gibt regelmäßig die KIM- und JIM-Studien zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen heraus.
Von den sechs- bis 13-jährigen Kindern darf die Hälfte ein Handy sein Eigen nennen, wie aus der KIM-Studie 2020 hervorgeht. Rapide steigt die Zahl der Handynutzer unter den Teenagern: 96 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen besitzt ein eigenes Smartphone.

Apple vs. Android: Wer bietet die bessere Kontrolle für das Kinderhandy?

Wenn Du vor der Entscheidung stehst, welches Smartphone Dein Kind bekommen soll, ist als grundlegende Frage die nach dem Betriebssystem zu klären: iOS oder Android? Sowohl Apple als auch Google bieten spezielle Lösungen an, um den digitalen Alltag Deines Kindes abzusichern. Doch wie unterscheiden sie sich im Detail? Hier ist der Check für Dich: 

Die Gemeinsamkeiten: Das digitale Schutzschild

  • Kaufanfragen einrichten: Dein Kind kann keine App laden oder In-App-Käufe tätigen, ohne dass Du auf Deinem Handy eine Benachrichtigung zur Freigabe erhältst.
  • Zeitlimits setzen: Du bestimmst, wie viele Minuten/Stunden am Tag gezockt werden darf und wann sich das Handy zur „Schlafenszeit“ automatisch sperrt.
  • Inhalte filtern: Apps, Filme und Webseiten lassen sich nach Altersfreigaben einschränken.
  • Standort checken: Du kannst sehen, wo sich das Gerät (und damit Dein Kind) gerade befindet.

Die Unterschiede: Zwei Wege zur Kindersicherung

Bei Apple ist das Kinderkonto eine vollwertige Apple-ID, die fest in die „Familienfreigabe“ integriert ist.

  •  Der Vorteil: Die Steuerung ist tief im System verankert. Du verwaltest alles direkt über die Einstellungen Deines eigenen iPhones unter dem Punkt „Bildschirmzeit“.
  • Umfang der Kontrolle: Apple erlaubt Dir sehr differenzierte Verbote. Du kannst zum Beispiel die Kamera komplett deaktivieren, das Ändern von Datenschutzeinstellungen sperren oder festlegen, dass Dein Kind während der „Auszeit“ nur bestimmte Kontakte (etwa Mama und Papa) anrufen darf.
  • Nutzung: Das Kind nutzt das iPhone in dem Umfang, den Du absteckst.

Android nutzt keine spezielles „Kinder-Oberfläche“, sondern verknüpft ein normales Google-Konto mit der App „Family Link“.

  •  Der Vorteil: Family Link ist extrem flexibel. Du kannst damit sogar Android-Geräte steuern, wenn Du selbst ein iPhone nutzt (was umgekehrt nicht funktioniert).
  • Umfang der Kontrolle: Du kannst das Handy Deines Kindes per Knopfdruck sofort sperren oder ihm spontan „Bonus-Minuten“ schenken. Du legst fest, welche Apps und Dienste Dein Kind nutzen darf. Du kannst sogar die Suchmaschine auswählen.
  • Nutzung: Dein Kind kann sich sein Smartphone einrichten, wie es möchte. Allerdings hat es dabei nur Zugriff auf die Anwendungen, die Du freigegeben hast.

Fazit: Kontrolle ist gut, Vertrauen (und das richtige Setup) ist besser 

Wenn Eure ganze Familie bereits iPhones nutzt, ist das Apple-Kinderkonto die eleganteste Lösung. Es fügt sich nahtlos ein und Du kannst sogar festlegen, mit wem Dein Kind telefonieren darf – wenn Du das denn möchtest.   

Suchst Du hingegen maximale Flexibilität beim Preis des Handys oder nutzt Du selbst Android, ist Family Link die erste Wahl. Die Google-App bietet Dir eine direkte Steuerung der digitalen Aktivitäten Deines Kindes.  

In beiden Fällen gilt: Die Technologie ersetzt nicht das Gespräch. Viele Medienpädagogen empfehlen, gemeinsam mit dem Kind die Limits festzulegen und die Grenzen der Smartphone-Nutzung zu besprechen.  

Die Bildschirme für die Verfolgung des Standorts und der App Nutzung der Kinder werden auf dem iPhone dargestellt.

Eltern-Job: Das Handy in 5 Schritten kindersicher machen

Hast Du Deinen Sprössling mit Smartphone und Handytarif für den Start für den Start in die digitale Welt ausgestattet, bleibst Du dennoch gefragt. Bevor Du das Handy Deinem Nachwuchs anvertraust, sollte es natürlich kindersicher sein – auch zum Schutz Deines Portemonnaies. Ungefragte App-Käufe und auch In-App-Kosten können schnell ungeahnte Höhen von mehreren hundert Euro erreichen und damit einen saftigen Familienkonflikt heraufbeschwören. Dem gilt es ebenso vorzubeugen wie dem Besuch nicht jugendfreier Internetseiten.

Kinderkonto anlegen

Sowohl für Android als auch iOS kannst Du ein Kinderkonto anlegen. Für Android-Smartphones erledigst Du das über die App Google Family Link. Als iOS-Nutzer nutzt Du die Familienfreigabe, um eine Apple-ID für Dein Kind anzulegen. So verwaltest Du das Konto Deines Nachwuchses und behältst im Auge, was er mit dem Smartphone anstellt.

Zugriffsrechte konfigurieren

Von Haus aus verfügen die Kinderkonten über altersgemäße Zugriffsrechte. Dennoch solltest Du die Sicherheitseinstellungen fein justieren, um Dein Kind zu schützen. Unter den Sicherheitseinstellungen legst Du fest, auf welche Apps es zugreifen darf, schränkst den Zugriff auf bestimmte Dienste ein und konfigurierst die Jugendschutzeinstellungen.

Kostensperre einrichten

Ein ganz wichtiger Aspekt ist das Sperren von Käufen aller Art. Am besten aktivierst Du einen Code, der bei jedem Kauf abgefragt wird. Zudem kannst Du das Installieren und Löschen von Apps für das Konto Deines Kindes deaktivieren.

Smartphone-Zeiten vereinbaren

Vereinbare gemeinsam mit Deinem Kind, wie lange und zu welchen Zeiten es das Smartphone verwenden darf. Die entsprechende Bildschirmzeit kannst Du über Family Link beziehungsweise Familienfreigabe konfigurieren. So bleibt das Kinderhandy zum Beispiel ab 20 Uhr gesperrt.

Standort verfolgen

Ein gutes Gefühl, immer zu wissen, wo Dein Kind gerade steckt. Über die Standortverfolgung hast Du stets im Blick, wo sich der Nachwuchs gerade aufhält. Medienpädagogen empfehlen allerdings, das Tracking vorher mit dem Kind zu besprechen. Schließlich soll sich Dein Spross nicht wie bei Big Brother fühlen, sondern wissen, warum Dir die Option wichtig ist. Die Standortverfolgung lässt sich auch deaktivieren.

Die Checkliste: 5 unverzichtbare Einstellungen für den Start

Bevor Du das Smartphone feierlich übergibst, solltest Du diese fünf Punkte auf jeden Fall konfiguriert haben:

  • Die Kaufanfrage aktivieren: Egal,ob In-App-Käufe in Spielen oder neue Apps, stelle den Zugriff so ein, dass jede Installationund jeder Kauf erst von Dir genehmigt werden müssen. Das schützt vor bösen Überraschungen auf Deiner Kreditkartenabrechnung. 
  • Altersgerechte Inhaltsfilter: Nutze die Jugendschutzfilter im App Store (iOS) oder Play Store (Android). Damit verhinderst Du, dass Dein Kind Apps oder Filme sieht, die für sein Alter (noch) nicht geeignet sind.
  • Die „Schlafenszeit“ festlegen: Definiere ein Zeitfenster, in dem sich das Handy automatisch sperrt. Das vermeidet nächtliche Diskussionen und sorgt dafür, dass das Smartphone nicht mit ins Bett wandert.In dem Zuge kannst Du auch gleich den Schulmodus aktivieren. So lässt sich das Smartphone während der Unterrichtszeit höchstens zum Telefonieren nutzen. 
  • Datenschutz & Ortung prüfen: Entscheide gemeinsam mit Deinem Kind, ob die Standortfreigabe aktiv sein soll. Wichtig: Deaktiviere in den Einstellungen, dass Apps ungefragt auf Kontakte, das Mikrofon oder die Kamera zugreifen dürfen.
  • Suchmaschinen absichern: Aktiviere „SafeSearch“ bei Google oder nutze auf dem iPhone die Einschränkungen für Webinhalte, um den Zugriff auf pornografische oder gewaltverherrlichende Seiten automatisch zu blockieren.

Zu guter Letzt: Vorbild sein

Endlich kann Dein Spross also loslegen mit seinem eigenen Smartphone. Du hoffst nun, dass der Nachwuchs zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy findet. Der beste Weg dorthin: Sei ein Vorbild, lege Dein Smartphone beiseite, wenn Ihr Euch an den Esstisch setzt, gemeinsam einen Film schaut oder Deine Hilfe bei den Hausaufgaben gefragt ist. Schließlich nehmen sich unsere Kinder in der Regel an uns ein Beispiel: Wie, wann und wo wir das Smartphone nutzen, so werden sie es gleichermaßen handhaben.

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Kommentare

Danke für eure Tipps! Da ja nun bald das neue Schuljahr beginnt und sich der Weg etwas verlängert, fühlen wir uns einfach sicherer, wenn unser Kind erreichbar ist. Für den Anfang haben wir uns jetzt erstmal für ein gebrauchtes Handy entschieden. Das war nicht allzu teuer, aber funktioniert trotzdem 1a.


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