In aller Kürze
Das sind die 5 besten Smartphones für Kinder
IM ÜBERBLICK
Welches ist das beste Smartphone für Kinder?
Der Faszination Smartphone erliegen schon die ganz kleinen Kinder. Und irgendwann genügt ihnen das elterliche Handy nicht mehr. Wenn die Entertainmentbox auf dem Wunschzettel ganz oben landet, beschäftigt viele Eltern die Frage, welches Einsteiger-Smartphone sich am besten für Kinder eignet.
Der Nachwuchs mag auf die schmucken Flaggschiffe schielen. Doch für den Anfang tut es auch ein preiswertes Modell mit grundlegenden Funktionen. Dein Kind kann mit Freunden chatten, Musik hören, fotografieren, Videos drehen und Dich im Notfall anrufen. Geht das Gerät kaputt, ist das Geschrei beim Sprössling vielleicht groß, das Loch in der Haushaltskasse jedoch weniger klaffend.
Das erste Smartphone fürs Kind: 4 Kriterien im Überblick
- Budget: Einsteiger-Smartphones gibt es schon ab 100 Euro, die sind aber schnell überfordert, gerade bei Spielen, auf die der Nachwuchs besonders scharf ist. Geräte ab etwa 200 Euro laufen flüssiger und sind deshalb die bessere Wahl.
- Größe: Displays jenseits der 6,5-Zoll-Marke sind für Kinderhände oft noch unhandlich. Allerdings sind günstige kompakte Modelle selten, deshalb liegen auch einige Geräte in unserem Ranking über dieser Marke.
- Akku: Viele Kinder bekommen ihr erstes Smartphone mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule. Damit das Handy den kompletten Schultag übersteht, braucht es einen starken Akku.
- Ausstattung: Worauf es ankommt, hängt davon ab, was Dein Kind mit dem Smartphone anstellt. Zocker brauchen eine gute Performance, Kreative freuen sich über eine Mehrfachkamera und Musikfans über genug Speicherplatz für Playlists, die sie auch ohne Internet hören können.
Kinder & Jugendliche: Bildschirmzeit am Smartphone
Wie aus der aktuellen JIM-Studie 2025 hervorgeht, verbringen Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren durchschnittlich 231 Minuten pro Tag an ihren Smartphones. 95 Prozent der Jugendlichen besitzen dabei ein eigenes Smartphone. Deutliche Unterschiede zeigen sich zwischen den Altersgruppen. Die Zwölf- bis 13-Jährigen verbringen täglich 166 Minuten vor dem Smartphone-Display. Die 18- bis 19-Jährigen hängen täglich 278 Minuten am Handybildschirm.
Unter den Sechs- bis 13-Jährigen verfügen 46 Prozent über ein eigenes Smartphone, wie aus der KIM-Studie 2024 hervorgeht. Die Kinder im Alter von sechs bis sieben Jahren verbringen dabei täglich 18 Minuten im Internet, wie ihre Eltern schätzen. Die Zehn- bis Elfjährigen verbringen 53 Minuten täglich im Internet.
Unsere Top 5: Die besten Smartphones für Kinder
Für unser Top-5-Ranking haben wir die Smartphones aus unserem aktuellen Portfolio ausgewählt, die sich am besten für Kinder eignen. Sie eint eine solide Ausstattung zum fairen Preis. Die Reihenfolge der Platzierungen orientiert sich an den Testergebnissen der Fachmagazine CHIP und COMPUTER BILD. Dabei hat jedes Modell seine besonderen Vorzüge. Und der Rest ist Geschmackssache.
Wann ist mein Kind alt genug fürs erste Smartphone?
Ein festes Alter gibt es nicht. Viele Fachleute empfehlen ein eigenes Smartphone frühestens ab etwa 9 bis 12 Jahren, entscheidend ist aber vor allem die Reife Deines Kindes. Diese Fragen helfen Dir bei der Einschätzung:
- Weiß Dein Kind, dass nicht alles stimmt, was im Netz steht?
- Geht es vorsichtig mit persönlichen Daten und Fotos um?
- Hält es sich an Absprachen und kann das Handy auch mal weglegen?
- Kommt es zu Dir, wenn ihm online etwas komisch vorkommt?
Eine ausführlichere Checkliste bietet die Initiative SCHAU HIN!. Und denk daran: Zum Smartphone gehört auch ein passender Tarif, damit Dein Kind unterwegs erreichbar ist. Günstige Handytarife und Tipps zum Vergleich findest Du bei uns im Shop.
Kinder und ihr erstes Smartphone
Die Statistik verrät: Das erste Smartphone erhalten Kinder mit durchschnittlich achteinhalb Jahren, wie der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest ermittelt hat. Er gibt regelmäßig die KIM- und JIM-Studien zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen heraus.
Von den sechs- bis 13-jährigen Kindern darf fast die Hälfte ein Handy sein Eigen nennen, wie aus der KIM-Studie 2024 hervorgeht. Rapide steigt die Zahl der Handynutzer unter den Teenagern: 95 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen besitzen ein eigenes Smartphone.
Es muss nicht gleich das Smartphone sein
Dein Kind soll Dich vor allem erreichen können, falls es Schwierigkeiten auf dem Schulweg gibt oder sich verspätet? Dann ist eine Kinder-Smartwatch eine gute Alternative. Mit eigener SIM-Karte kann Dein Kind damit telefonieren und Nachrichten oder Sprachnachrichten verschicken, und zwar nur an Kontakte, die Du freigegeben hast. Über Sicherheitszonen erfährst Du außerdem, ob Dein Kind gut in der Schule oder beim Training angekommen ist. Freies Surfen, App Stores oder Social Media gibt es nicht.
Hol Dir Deine Smartwatch mit VertragApple vs. Android: Wer bietet die bessere Kontrolle für das Kinderhandy?
Wenn Du vor der Entscheidung stehst, welches Smartphone Dein Kind bekommen soll, ist als grundlegende Frage die nach dem Betriebssystem zu klären: iOS oder Android? Sowohl Apple als auch Google bieten spezielle Lösungen an, um den digitalen Alltag Deines Kindes abzusichern. Doch wie unterscheiden sie sich im Detail? Hier ist der Check für Dich:
Bei Apple ist das Kinderkonto eine vollwertige Apple-ID, die fest in die „Familienfreigabe“ integriert ist.
Android nutzt keine spezielle „Kinder-Oberfläche“, sondern verknüpft ein normales Google-Konto mit der App „Family Link“.
Eltern-Job: Das Handy in 5 Schritten kindersicher machen
Bevor Du das Handy Deinem Nachwuchs anvertraust, sollte es kindersicher sein – auch zum Schutz Deines Portemonnaies. Ungefragte App-Käufe und In-App-Kosten können schnell mehrere hundert Euro erreichen. Dem gilt es ebenso vorzubeugen wie dem Besuch nicht jugendfreier Internetseiten.
Zu guter Letzt: Vorbild sein
Endlich kann Dein Spross also loslegen mit seinem eigenen Smartphone. Du hoffst nun, dass der Nachwuchs zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Handy findet. Der beste Weg dorthin: Sei ein Vorbild, lege Dein Smartphone beiseite, wenn Ihr Euch an den Esstisch setzt, gemeinsam einen Film schaut oder Deine Hilfe bei den Hausaufgaben gefragt ist. Schließlich nehmen sich unsere Kinder in der Regel an uns ein Beispiel: Wie, wann und wo wir das Smartphone nutzen, so werden sie es gleichermaßen handhaben.
Wie Du die Kindersicherung auf dem iPhone und auf Android-Geräten Schritt für Schritt einrichtest, erklären wir Dir in unserem großen Elternratgeber. Dort erfährst Du außerdem, wie viel Bildschirmzeit in welchem Alter sinnvoll ist, welche Regeln Du mit Deinem Kind vereinbaren solltest und welche typischen Fehler Eltern vermeiden sollten.
Zum Elternratgeber KindersicherungHäufige Fragen über Smartphones für Kinder
Ein eigenes Smartphone kann für sehr junge Kinder schnell mehr Ablenkung als Nutzen bringen. Viel Bildschirmzeit kann den Schlaf und die Bewegung beeinflussen, während Social Media und Klassenchats zusätzliche Risiken wie Cybermobbing mit sich bringen. Außerdem fällt es Kindern oft noch schwer, das Handy selbstständig wieder wegzulegen.
Prüfe vor allem den Akkuzustand und ob das iPhone noch aktuelle iOS- und Sicherheitsupdates erhält. Ein schwacher Akku kann im Alltag schnell nerven. Als Richtwert gelten mindestens 80 Prozent maximale Kapazität. Außerdem solltest Du darauf achten, dass das Gerät noch einige Zeit mit Updates versorgt wird.
Ja. Sogenannte Feature Phones oder einfache Kinderhandys konzentrieren sich auf Telefonieren und SMS und verzichten meist auf Browser, Apps und Social Media. Das kann sinnvoll sein, wenn Dein Kind erreichbar sein soll, aber noch keinen freien Zugang zum Internet braucht.
Feste Zeiten und klare Regeln helfen im Alltag am meisten. Zusätzlich kannst Du die Bildschirmzeit direkt am Smartphone begrenzen, etwa mit App-Limits oder einem Timer. Ist die vorher festgelegte Zeit abgelaufen, wird die Nutzung automatisch beendet – und Du musst nicht ständig erinnern.
Kindersicherungen kannst Du direkt über die Einstellungen des Smartphones verwalten. Dort lassen sich unter anderem Bildschirmzeiten, Apps und Inhalte einschränken.

wd
Das beste SMART-phone für KINDER (bis einschließlich 12) ist gar keins… Vor der siebten Klasse sollte die Erfahrung und Eroberung der analogen Welt im absoluten Fokus stehen, vorher braucht kein Kind eine Nutzung digitaler Medien. Etwas anderes ist im Zeitalter der nicht mehr vorhandenen Telefonzellen die Ausstattung mit einem einfachen Tastenhandy, um gegenseitige Erreichbarkeit zwischen Kindern und Eltern zu ermöglichen – selbstverständlich…
Désirée Dombrowski
Moin und vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Deinen Punkt können wir gut nachvollziehen. Ob und ab wann ein Kind ein Smartphone braucht, ist eine sehr persönliche Entscheidung, und gerade in jungen Jahren sollte die analoge Welt viel Raum bekommen.
Auch Expertinnen und Experten empfehlen, den Einstieg in die Smartphone-Nutzung bewusst und altersgerecht zu gestalten. Mit unserem Beitrag möchten wir daher nicht dazu aufrufen, Kindern früh ein Smartphone zu geben. Er richtet sich vielmehr an Eltern, die sich bereits dafür entschieden haben und auf der Suche nach einem geeigneten Gerät sowie Tipps für eine möglichst sichere Nutzung sind.
Dein Hinweis auf ein einfaches Tastenhandy ist dabei eine wertvolle Ergänzung, gerade wenn es zunächst nur um die gegenseitige Erreichbarkeit geht.
Viele Grüße,
Dein LogiTel-Team
Andreas Eschborn
Aber gerade jetzt ist die Werbung für Smartphones für Kinder in Rheinland-Pfalz etwas fragwürdig, da gerade in RLP der Gesetzesentwurf für ein VERBOT der PRIVATEN Nutzung von Handys an Schulen in RLP von Klasse 1-10 eingeführt wird. Das bedeutet, dass in der Schule digitale Endgeräte nur noch für den konstruktiven Einsatz im Unterricht in allen Klassen erlaubt ist, aber kein privater Gebrauch mehr, am gesamten Schultag, für alle Schüler der Klassen 1-10. Vermutlich werden andere Bundesländer analog handeln. Es wird Zeit unsere Kinder einerseits vor den Gefahren im Internet und durch Messenger zu schützen und gleichzeitig technisch fit für die Zukunft zu machen!!!
Désirée Dombrowski
Moin Andreas,
da stimmen wir Dir zu. Die große Frage ist: Wie schaffen wir es, Kinder vor den Risiken im Netz und in Messengern zu schützen und sie gleichzeitig souverän im Umgang mit Technik zu machen? Ein Verbot in der Schule kann potenziell Druck aus dem Schulalltag nehmen und persönliche Gespräche sowie soziale Interaktionen fördern. Das grundsätzliche Problem der Medienkompetenz ist damit aber nicht gelöst. Kinder sollten einen verantwortungsvollen Umgang mit Smartphones und Social Media definitiv rechtzeitig lernen, sodass das digitale Leben das analoge nicht bedroht.
Liebe Grüße, Dein LogiTel-Team