Mobiles Arbeiten in aller Kürze
IM ÜBERBLICK
Unsere Empfehlungen: Die besten Tarife fürs mobile Arbeiten
Die Grundlage: So kommst Du unterwegs ins Internet
Die digitale neue Welt verändert unsere Art zu arbeiten. Zumindest für einige. Sie sind in Zeiten der Digitalisierung und des mobilen Internets nicht mehr an einen Arbeitsplatz gebunden. Du kannst zu Hause arbeiten – oder auch im Park. Oder Du setzt Dich ins Café in einer neuen Stadt, die Du gerade erkundest. Selbst von der einsamen Berghütte aus kannst Du Deine Projekte vorantreiben und Dich mit Deinem Team austauschen. Vieles ist möglich. Alles, was Du für das mobile Arbeiten benötigst, sind ein Job, der Dir diese Freiheit lässt, und natürlich die entsprechende technische Ausstattung.
Vor allem ist für digitale Nomaden eine zuverlässige Internetverbindung das A und O. Du hast verschiedene Möglichkeiten, Deinen Zugang auch fernab vom Büro sicherzustellen. Welche Option ideal für Dich ist, hängt natürlich von den Orten ab, an denen Du arbeitest:
- Mobiles WLAN: Du kannst Dein Smartphone als mobilen Hotspot nutzen oder einen mobilen WLAN-Router kaufen. Diese Router funktionieren mit einer SIM-Karte und bieten häufig stabilere Verbindungen als das Smartphone. Diese Option bietet sich an, wenn Du zum Arbeiten Orte aufsuchst, an denen Du auf andere Weise keinen Internetzugang herstellen kannst.
- Öffentliche WLAN-Netze: Lässt Du Dich zum mobilen Arbeiten vorzugsweise In Cafés, Restaurants oder Co-Working-Spaces nieder, steht Dir dort meist ein kostenloser WLAN-Zugang zur Verfügung. Um Deine Daten zu schützen, empfiehlt es sich, Deinen Internetzugriff über VPN abzusichern.
- Satelliten-Internet: Für abgelegene Orte, an denen Mobilfunknetze schwach sind, kann Satelliten-Internet eine Option sein. Allerdings sind die Kosten für mobiles Internet via Satellit deutlich höher.
Wie sicher sind die Optionen?
Während mobiles WLAN und mobile Datenverbindungen recht sicher sind, solltest Du bei öffentlichen WLAN-Netzen vorsichtig sein. Verwende immer eine VPN-Verbindung, um Deine Daten vor möglichen Angriffen zu schützen.
Datenverbrauch: Wie viel Datenvolumen benötigst Du?
Bist Du beim mobilen Arbeiten auf den Internetzugang übers Mobilfunknetz oder gar via Satellit angewiesen, spielt der Datenverbrauch der Anwendungen, die Du nutzt, eine entscheidende Rolle. Schätzt Du Deinen Verbrauch zu gering ein, kannst Du plötzlich ohne Internetverbindung dastehen.
Wie viele mobile Daten verbrauchen Zoom und Co.?
- Videokonferenzen (Zoom, Skype): Pro Stunde können hier zwischen 500 MB (bei niedriger Qualität) und 1,5 GB (bei hoher Qualität) anfallen.
- Cloud-Dienste (Google Drive, Dropbox): Der Datenverbrauch variiert je nach Datei-Upload. Dokumente verbrauchen wenig, größere Dateien wie Videos können aber schnell mehrere GB kosten.
- E-Mails und normales Surfen: Mit etwa 10 bis 50 MB pro Stunde fallen hier eher geringe Datenmengen an.
- Design-Tools (Canva & Co.): Designprogramme wie Canva verbrauchen vergleichsweise wenig Daten. Zwischen 50 Megabyte und 1,5 Gigabyte kann die Arbeit an Deinem Projekt pro Stunde verschlingen.
Wie viel Datenvolumen benötige ich unterwegs zum Arbeiten?
Das kommt ganz darauf an, wo Du arbeitest. Um mal eine Zahl in den Raum zu werfen: Der durchschnittliche deutsche Haushalt hat 287 GB pro Monat übers Festnetz übertragen. Klar sind in einem Haushalt üblicherweise mehrere Nutzer am Werk, die eben nicht nur im Home-Office arbeiten, sondern auch nach Feierabend Online-Games spielen oder einen Serien-Marathon starten. Auf jeden Fall verdeutlicht der Durchschnittsverbrauch am Festnetzanschluss, dass unsere zahlreichen Anwendungen jede Menge datenhungrig sind.
Gestaltest Du das mobile Arbeiten über öffentliche WLAN-Netze, spielt der Datenverbrauch nur dann eine Rolle, wenn er an Deinen ausgewählten Orten pro Nutzer begrenzt werden sollte. Das geschieht nur noch selten. Anders sieht es aus, wenn Du für die mobile Produktivität auf das Handynetz zurückgreifst. In dem Fall solltest Du pro Tag 5 bis 6 Gigabyte einkalkulieren, so eine Empfehlung des Providers Telefónica.
Optionen für mobiles Internet: Vor- und Nachteile
SIM-Karten und mobile Hotspots
Einen mobilen Internetzugang richtest Du naheliegenderweise übers Handynetz ein. Dafür kannst Du Dein Smartphone als mobilen Hotspot verwenden oder Dir einen mobilen WLAN-Router zulegen. Zusätzlich benötigst Du einen Mobilfunktarif, dessen Datenkontingent Deine Anforderungen abdeckt.
Satelliten-Internet
Für Nomaden, die sich oft in abgelegenen Gegenden aufhalten, ist Satelliten-Internet eine Option. Darauf solltest Du aber nur zurückgreifen, wenn Du auf keinem anderen Weg eine Internetverbindung aufbauen kannst.
Öffentliches WLAN
Die kostengünstigste Option für mobil arbeitende Nomaden sind öffentliche WLAN-Netze. Sie sind aber risikobehafteter.
So geht Dir nicht der Saft aus
Ohne Strom nix los. Dein Laptop braucht natürlich ausreichend Energie, damit Du ungestört arbeiten kannst, wo Du möchtest. Ein guter Akku bringt Dich ein gutes Stück voran, steht aber sicher nicht den ganzen Arbeitstag durch. Daher brauchst Du eine Stromquelle. Mietest Du Dich in einem Co-Working-Space ein, hast Du üblicherweise alles vor Ort, was Du brauchst. An anderen Orten brauchst Du eine Alternative zur Steckdose:
- Powerbanks: Für kurze Einsätze reicht eine Powerbank mit 10.000 mAh aus. Wenn Du jedoch längere Zeit ohne Strom bist, sollten es mindestens 20.000 mAh sein.
- Solar-Panels: sorgen für Energienachschub. Darüber lädst Du entweder die Powerbank oder direkt Deinen Laptop auf.
Tipps & Tricks für den mobilen Arbeitsalltag
Produktivität auf Reisen: Die besten Tools & Apps
Die Digitalisierung macht’s möglich. Du kannst überall und jederzeit arbeiten. Um produktiv voranzukommen, kannst Du auf verschiedene Tools setzen. Sie helfen Dir dabei, unterwegs fokussiert und organisiert zu arbeiten.
Welche Apps helfen, um produktiv zu bleiben?
Fazit
Mobiles Arbeiten bietet viele Vorteile. Du bist ungebunden, lässt Dich an inspirierenden Orten nieder, gestaltest Deinen Tagesablauf flexibel. Doch um voranzukommen, bedarf es ebenso Organisation und Disziplin. Mit der passenden technischen Ausstattung, einer stabilen Internetverbindung und den richtigen Tools kannst Du Dich entfalten und Dein Nomadentum genießen.
Hast Du schon Erfahrungen als digitaler Nomade gesammelt?
Teile sie gern mit uns in den Kommentaren!
Häufig gestellte Fragen
Du kannst Dein Smartphone als Hotspot nutzen, einen mobilen WLAN-Router einsetzen oder öffentliche WLAN-Netze (zum Beispiel in Cafés oder Co-Working-Spaces) verwenden. Für besonders abgelegene Orte ist Satelliten-Internet eine Option.
Für typische Arbeiten wie Videokonferenzen, Cloud-Nutzung und Surfen solltest Du 5 bis 6 Gigabyte mobiles Datenvolumen einkalkulieren. Nutzt Du Offline-Optionen, kannst Du Daten sparen. Arbeitest Du über öffentliche WLAN-Netze, spielt der Datenverbrauch selten eine Rolle, da er in aller Regel nicht beschränkt ist.
Tools wie Trello (Projektmanagement), Slack (Kommunikation) und Toggl (Zeitmanagement) unterstützen Dich dabei, unterwegs organisiert zu arbeiten.
Ist an Deinem Arbeitsort keine Steckdose in Reichweite, solltest Du eine starke Powerbank dabeihaben. Alternativ kannst Du ein Solar-Ladegerät verwenden, das Deinen Laptop mit Energie versorgt.
Als digitaler Nomade hast Du die Freiheit, Deine Zeit und Deine Arbeit so zu gestalten, wie es in Deinen Tag passt. Damit einher geht, stets den passenden Arbeitsort zu finden und sich auf sein Werk zu fokussieren. Mancherorts ist die Internetverbindung zu schlecht und/oder die Ablenkung zu groß, um produktiv zu sein.
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