Netzabdeckung in aller Kürze
IM ÜBERBLICK
Was bedeutet Netzabdeckung?
Die Netzabdeckung gibt an, in welchem Umfang das Mobilfunknetz deutschlandweit verfügbar ist. Üblicherweise wird die Netzabdeckung in Prozent angegeben. Laut Mobilfunk-Monitoring der Bundesnetzagentur erreicht die Netzabdeckung in Deutschland 99,8 Prozent (Stand: Oktober 2025). Diese Zahl bezieht sich auf das 2G-Netz, also den Ausbaustand der zweiten Mobilfunkgeneration. Der fürs mobile Surfen relevante LTE-Funk ist auf 97,7 Prozent der bundesdeutschen Fläche verfügbar. Der aktuelle Mobilfunkstandard 5G deckt zu 94,9 Prozent die Fläche der Bundesrepublik ab. Allerdings hat die Auswertung der Bundesnetzagentur einen Haken: Sie betrachtet die Mobilfunknetze als Gesamtbild. Anders gesagt: Die drei Netzbetreiber Telekom, Vodafone und o2 erreichen im Einzelnen bislang eine geringere Netzabdeckung.
Das Zusammenspiel von Verfügbarkeit, Signalstärke & Durchsatz
Die Netzabdeckung ergibt sich aus dem Zusammenspiel von drei entscheidenden Faktoren: Verfügbarkeit, Signalstärke und Durchsatz.
Die Verfügbarkeit ist die Grundvoraussetzung für jede Mobilfunkverbindung. Nur wenn an Deiner Position ein sendender Mobilfunkstandard vorhanden ist, gilt die Fläche als abgedeckt. Ohne Verfügbarkeit stehst Du stehst im Funkloch.
Die Signalstärke entscheidet dann, ob an der Stelle auch stabile Verbindungen zustandekommen. Faktoren wie die Entfernung zum nächsten Mobilfunkmast, das genutzte Frequenzband und Hindernisse wie Gebäude oder Berge beeinflussen, ob Telefonie und Datenübertragung zuverlässig laufen.
Der Durchsatz beeinflusst schließlich, ob die abgedeckte Fläche auch bei hoher Auslastung noch brauchbare Datenraten liefert. Viele Nutzer gleichzeitig oder zu geringes Frequenz-Spektrum führen sonst trotz guter Anzeige am Handy zu frustrierend langsamen Verbindungen. Videos ruckeln, Webseiten laden minutenlang.
Für einen flüssigen Stream brauchst Du also einen Funkmast in Reichweite, der ein starkes Signal sendet und von dem Du ausreichend Kapazitäten für Deine Anwendung beanspruchen kannst.
Der feine Unterschied: Netzbetreiber vs. Mobilfunkanbieter
Offiziell gibt es vier Netzbetreiber in Deutschland. Netzbetreiber sind die Telekommunikationsunternehmen, die die Infrastruktur für ein Mobilfunknetz errichten und pflegen. Die bekannten Mobilfunknetze stammen von Vodafone, o2 und Telekom. Die 1&1 AG will sich als vierter Netzbetreiber auf dem deutschen Mobilfunkmarkt etablieren. Bis die 5G-Netzabdeckung erreicht ist, telefonieren und surfen die 1&1-Kunden über das Vodafone-Netz.
Neben den vier Netzbetreibern gibt es zahlreiche, weitere Mobilfunkanbieter wie zum Beispiel allmobil oder congstar. Sie sind sogenannte Drittanbieter. Als solche buchen sie Kapazitäten in den bestehenden Netzen, damit ihre Kunden mobil surfen und telefonieren können. Die Drittanbieter betreiben keine eigenen Netze. netze.
1 & 1 als viertes Mobilfunknetz
Und plötzlich sind es vier: 1&1 baut ein weiteres Mobilfunknetz in Deutschland. Bislang funkt das 5G-Netz des Neulings erst auf 1,4 Prozent der bundesweiten Fläche, wie die Bundesnetzagentur ermittelt hat (Stand: Oktober 2025). Die geringe 1&1-Netzabdeckung verwundert keinesfalls. Bisher hat das Unternehmen aus dem rheinland-pfälzischen Montabaur rund 1500 Mobilfunkstandorte errichtet. Im Vergleich dazu betreibt Branchenprimus Telekom mehr als 35.000 Mobilfunkstandorte. Immerhin erreiche das eigene Netz bereits 25 Prozent der bundesdeutschen Haushalte, wie 1&1 im Dezember 2025 berichtet.
Jedoch werden sämtliche Anrufe und Datenverbindungen bereits über das 1&1-Kernnetz verarbeitet. Dem vierten deutschen Mobilfunknetz fehlt also nur noch die flächendeckende Antennen-Infrastruktur. Wo diese noch noch nicht steht, nutzen 1&1-Kunden automatisch Vodafone-Funkmasten.
Ihr grünes Licht für den 1&1-Netzbau hatte die Bundesnetzagentur 2019 mit einigen Auflagen verknüpft. Das Unternehmen aus Montabaur hatte bei der Auktion zu den 5G-Frequenzen mitgeboten. Die erste Auflage, 25 Prozent der Haushalte mit dem eigenen Netz zu erreichen, hat der Konzern bereits erfüllt. Bis 2030 soll die Hälfte der Haushalte übers 1&1-Netz surfen können. Zusätzlich muss 1&1 400 sogenannte weiße Flecken ausradieren. Das sind Gebiete, in denen bislang kein 5G-Netz verfügbar ist. Hilfreich dafür werden die Funkfrequenzen im Bereich von 700 und 900 MHz sein, die die anderen Betreiber an den Neuling abtreten müssen.
Das Unternehmen aus Montabaur baut das vierte Mobilfunknetz auf Basis der sogenannten Open RAN-Technologie. Damit setzt 1&1 auf offene Schnittstellen und die Trennung von Hard- und Software. Somit ist der Konzern unabhängig von geschlossenen Systemen einzelner Hersteller. Für den Netzbau arbeite 1&1 nach eigenen Angaben mit mehr als 100 Partnern zusammen, die die notwendige Technologie für das Mobilfunknetz liefern.
Check: Welches Handynetz nutzt Du?
Hast Du einen Handyvertrag von Telekom, o2 , Vodafone oder 1&1, ist die Sache klar: Du bist in dem Mobilfunknetz des jeweiligen Netzbetreibers unterwegs.
Hast Du Dich hingegen für den Tarif eines Drittanbieters entschieden, kann sich die Netzfrage berechtigterweise stellen. Einige Provider wie congstar und Blau verbinden ihre Kunden ausschließlich über das Netz des Mutterkonzerns. In den Fällen sind das Telekom und o2. Andere Mobilfunkanbieter wie klarmobil haben Tarife in den drei ausgebauten Netzen im Programm.
In einem solchen Fall findest Du die Information zum genutzten Mobilfunknetz zunächst auf dem Produktinformationsblatt. Ebenso ist der Fakt in Deinen Vertragsunterlagen festgehalten. Auch im Kundenportal erfährst Du Näheres. Wenn es Dir lieber ist, kannst Du auch eine App einsetzen, um herauszufinden, in welches Netz sich Dein Handy einloggt. Das geht beispielsweise mit Opensignal. Die App für Android und iPhone gibt Auskunft über das genutzte Mobilfunknetz und auch über Download- und Uploadrate.

Die aktiven Mobilfunkstandards: Stärken & Schwächen
Die Mobilfunknetze in Deutschland nutzen verschiedene Standards, um Signale – sprich Daten oder Anrufe – zu übertragen. In Deutschland funken die Mobilfunkstandards der 2., 4. und 5. Generation. Die Handynetze von Telekom, Vodafone und Telefónica arbeiten mit diesen Funkstandards. Der neue Netzbetreiber im Bunde, 1&1, errichtet ein reines 5G-Netz.
Allerdings ist das 2G-Netz, auch bekannt unter dem Kürzel GSM, ein Auslaufmodell. So hat beispielsweise die Telekom angekündigt, den Mobilfunkstandard bis Juni 2028 abzuschalten. Mit den freiwerdenden Frequenzen wollen die Bonner das 4G-/5G-Netz stärken.
Die 2. Mobilfunkgeneration ging 1992 in Deutschland an den Start. Die 2G-Netze sind nahezu flächendeckend ausgebaut. Auf 99,78 Prozent der bundesdeutschen Fläche funkt der 2G-Standard. Der Haken: Die 2. Generation transportiert Daten mit maximal 220 Kbit/s. Das reicht weder fürs Scrollen durch Deinen Instagram-Feed noch für Spotify oder YouTube.
Glücklicherweise holen die beiden anderen Funkstandards auf. Die LTE-Netze erfassen bereits 97,7 Prozent von Deutschlands Fläche. Für den 5G-Standard notiert die Bundesnetzagentur mittlerweile eine Netzabdeckung von 94,95 Prozent. Schnelles mobiles Internet mit Datenraten von bis zu 500 Mbit/s ist somit bereits fast überall verfügbar.
Um den Turbo-Mobilfunk zu nutzen, brauchst Du erstens ein 5G-fähiges Smartphone und zweitens einen Handytarif, der diese Downloadgeschwindigkeit für Dich nutzbar macht. Die Netzbetreiber begrenzen das High-Speed-Tempo für Drittanbieter. Deren Kunden surfen mit 25 bis 100 Megabit pro Sekunde.

So schnell surfst Du tatsächlich mobil
Die Fachmagazine Chip, Connect und Computerbild nehmen jedes Jahr die Mobilfunknetze unter die Lupe. Dabei ermitteln die Experten unter anderem, wie schnell Mobilfunkkunden in Deutschland tatsächlich surfen.
Computerbild ermittelt als Deutschland-Tempo eine durchschnittliche Downloadrate von 131,2 Mbit/s. Eine deutliche Steigerung: Das im Vorjahr gemessene Tempo lag bei 99 Mbit/s. Chip schlüsselt die Messdaten nach Netzbetreiber sowie Stadt/Land auf. So schneidet das Telekom-Netz mit einem Durchschnittstempo von 125,3 Mbit/s in den Städten und 113,5 Mbit/s auf dem Land ab. Für das Vodafone-Netz ermittelt Chip einen durchschnittlichen Downloaddurchsatz in der Stadt von 113,7 Mbit/s und von 100,3 Mbit/s in den ländlichen Regionen. Telefónica verbucht beim Surftempo durchschnittlich 106,3 Mbit/s in der Stadt und 91,3 Mbit/s auf dem Land.
Netzausbau in Deutschland: Die Funklöcher schwinden
Das Ziel ist klar: Mobilfunk soll flächendeckend in Deutschland zur Verfügung stehen – und zwar als Breitbandversorgung. Folglich betrachtet die Bundesnetzagentur bei ihrem jährlichen Mobilfunk-Monitoring vor allem die Netzabdeckung in der Fläche insgesamt und im Vergleich der einzelnen Netzbetreiber.
Dabei kennt die Aufsichtsbehörde mehr als Funklöcher. In ihrer Statistik tauchen zudem weiße und graue Flecken auf. Als Funkloch klassifiziert die Bundesnetzagentur Gebiete, in denen kein einziger der vier Netzbetreiber Empfang bietet. Das ist auf 0,21 Prozent der Fläche Deutschlands der Fall. Das widerspricht sicherlich dem Eindruck so manches Mobilfunkkunden, der eben auch die grauen und weißen Flecken als Funklöcher empfindest. So bist Du in den weißen Flecken nur übers 2G-Netz verbunden, dessen Datenrate weder zum Chatten über WhatsApp noch zum Surfen reicht. 1,9 Prozent der bundesdeutschen Fläche sind nur über die zweite Mobilfunkgeneration erreichbar. Die grauen Flecken warten immerhin mit 4G-/5G-Bandbreite auf. Jedoch ist auf 13,33 Prozent des Bundesgebiets nur mindestens ein Netzbetreiber, aber nicht alle vier verfügbar. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der grauen Flecken um rund ein Prozent gesunken.
Bis der aktuelle Mobilfunkstandard 5G in allen Netzen und in allen Ecken Deutschlands funkt, wird es noch wenige Jahre dauern. Derzeit ist das 5G-Netz der Telekom auf 96,7 Prozent des Bundesgebiets verfügbar. Telefónica hat das o2-Netz bereits auf 76,1 Prozent der Fläche Deutschlands errichtet. Das 5G-Signal von Vodafone erreicht eine Netzabdeckung von 75 Prozent.
Die Netzabdeckung auf dem Land
Die ländlichen Regionen Deutschlands haben nicht allein beim öffentlichen Nahverkehr das Nachsehen, auch in Sachen Mobilfunkempfang hinken sie den Städten hinterher. Grundsätzlich ist es für die Netzbetreiber lukrativer, ihre Infrastruktur in Ballungsräumen auszubauen: Hier haben sie mehr Kundschaft auf weniger Fläche. Flächendeckendes mobiles Breitband-Internet zu erreichten, fordert allerdings die Bundesnetzagentur ein. So treiben Telekom, Vodafone und Telefónica den Netzbau auch auf dem Land voran. Das zahlt sich aus, wie unter anderem die Netzteste der Fachmagazine belegen. So schneidet das o2-Netz um 20 Punkte besser in der connect-Wertung ab als im Vorjahr. Auch Vodafone heimst 10 Punkte mehr im Test der Datenverbindung ein.
Die Netzbetreiber haben jedoch noch einige Ausbauarbeit vor sich. Die Bundesnetzagentur hat ihnen zur Vorgabe gemacht, 99,5 Prozent der Bundesrepublik mit mindestens 50 Mbit/s schnellem mobilen Internet zu versorgen. Nach aktueller Auswertung der Behörde (Stand: Oktober 2025) erreicht Branchenprimus Telekom eine 4G-Netzabdeckung von 92,3 Prozent. Einen Schub wird der 5G-Ausbau und damit das flächendeckende mobile Breitband-Internet über die Frequenzen 700 Mhz und 900 MHz erhalten. Die Netzbetreiber planen, ihre 2G-Netze abzuschalten. Damit werden die Frequenzen für den Ausbau frei. Die fünfe Mobilfunkgeneration erreicht in dem mittleren Funkbereich zwar keine Spitzenwerte im Datentransfer, dafür aber in der Reichweite. Das wird einige Lücken schließen. Die Telekom hat als erster Netzbetreiber das 2G-Aus für Juni 2028 angekündigt.
Was ist das beste Netz?
Jedes Jahr aufs Neue prüfen die Experten der Tech-Magazine Connect, Chip und Computerbild die deutschen Mobilfunknetze auf Herz und Nieren. Das Endergebnis erinnert an die Fußball-Bundesliga: Die Telekom erweist sich als Bayern München der Netzbetreiber. Seit Jahren ist der Bonner Telekommunikationskonzern die unangefochtene Nummer eins in Deutschland. Die erfreuliche Nachricht: Vodafone und Telefónica verkürzen den Abstand stetig. Allerdings bleibt der Vorsprung der Telekom in den Fernzügen und an den Verbindungsstraßen deutlich, während in den Großstädten nur noch minimal ist. Folgende Noten haben die Experten 2024 verteilt:
| Netztester | Telekom | Vodafone | Telefónica |
|---|---|---|---|
| Connect | 975/1000 Punkten | 937/1000 Punkten | 937/1000 Punkten |
| Chip | 1,2 | 1,3 | 1,5 |
| Computerbild | 1,1 | 1,3 | 1,9 |
Die Mobilfunknetze: Stärken & Schwächen
Für die bestehenden Mobilfunknetze lässt sich gleichermaßen festhalten: Sie sind richtig stark in Städten und Ballungsgebieten. Auf dem Land haben die Drei aufgeholt. Ihre Achillesferse bleibt weiterhin ein stabiles Netz entlang der Bahntrassen. Die Mobilfunktests küren wie gehabt einen klaren Sieger: das Telekom-Netz. Auch die Reihenfolge auf Platz zwei und drei ist seit Jahren identisch: Vodafone liegt vor Telefónica.
Die Netztests zeigen, dass sich die Infrastrukturen der drei bestehenden Netze verbessert haben. In den Ballungsräumen liegen die drei Betreiber nahezu gleichauf. In den großen Städten gibt sich kein Netz eine Blöße. In den ländlichen Regionen und entlang der Bahntrassen sieht es etwas anders aus. Hier ist der Vorsprung des Telekom-Netzes deutlicher. Er wird jedoch von Jahr zu Jahr geringer.
Die Schwächen der Mobilfunknetze sind bekannt: Es klemmt beim High-Speed-Internet mit 100 Mbit/s und mehr an Landstraßen, Autobahnen und in den Fernzügen. Die stabilsten Verbindungen liefert dabei das Telekom-Netz. In der CHIP-Sonderwertung Fernzüge kassiert es immerhin die Note 1,7. Vodafone und Telefónica reihen sich mit den Wertungen 2,1 beziehungsweise 2,4 ein.
Die größten Baustellen für die Netzbetreiber bleiben also die Verbindungen entlang der Schiene und das Schließen der letzten Funklöcher auf dem Land. Dabei kann der 5G-Standard helfen. Die Technologie erhöht die Kapazität der Netze und sorgt für stabilere Verbindungen.
Die Netzabdeckung von Telekom, o2 und Vodafone im Detail
Einen genauen Blick auf die Netzabdeckung in Deiner Region kannst Du über die Netzabdeckungskarten von Telekom, Vodafone und Telefónica werfen. Sie geben ziemlich genaue Auskunft darüber, an welchem Ort welcher Mobilfunkstandard verfügbar ist. Mit welchen Störfaktoren Du dort rechnen musst, verraten die Netzabdeckungskarten nicht. Beispielsweise können Stahlträger den Empfang in Gebäuden schwächen. Auch wie gut der Empfang in der U-Bahn ist, lässt sich aus den Netzabdeckungskarten nicht ablesen. Zumindest kannst Du als Pendler/Pendlerin erkennen, welche Netzabdeckung der Provider entlang Deiner üblichen Route grundsätzlich bietet. Dabei bleibt aber zu berücksichtigen, dass Verbindungen entlang der Schiene oder Autobahn schneller abreißen als beim Spaziergang durch die Stadt.

Netzabdeckungskarte der Telekom
Die Telekom Deutschlandkarte bietet eine Übersicht, auf der sowohl die Netzabdeckung im Mobilfunk als auch im Festnetz abrufbar ist. Als kleines Schmankerl können auch ICE-Strecken mit WLAN gefunden werden.

Netzabdeckungskarte von Telefónica
In der o2-Übersicht liefert auch der Mutterkonzern Telefónica seinen Kunden einen aktuellen Stand über den Netzausbau in Deutschland. Dort kannst Du die Netzabdeckung in der Region Deiner Wahl checken.

Netzabdeckungskarte von Vodafone
Als zweitgrößter Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland und einer der größten der Welt präsentiert Vodafone eine sinnvolle, interaktive Landkarte, die alle Standards von 2G bis 5G anzeigt.
Finde heraus, welches Netz bei Dir funktioniert
Dem Großstädter kann es ziemlich schnuppe sein, bei welchem Netzbetreiber sein Anbieter Kapazitäten ordert. Die drei Mobilfunknetze sind in Hamburg, Frankfurt und München gleichermaßen stabil. Lebst Du allerdings auf dem Lande, ist Bedacht bei der Anbieterwahl ratsam. Nur mit etwas Recherche findest Du das passende Netz und den richtigen Anbieter.
- Prüfe zunächst die Netzabdeckung an dem relevanten Orten Deines Alltags (Wohnort/ Arbeitsplatz/Schule, etc.).
- Dafür rufst Du die Netzabdeckungskarte jedes Netzbetreibers auf und schaust auf die wichtigen Orte.
- Frage Familie und Freunde nach den Erfahrungen mit ihrem Mobilfunknetz: Gibt es Orte, an denen sich der Empfang verschlechtert?
- Wie stabil laufen Streams unterwegs? Wie ist dann die Sprachqualität bei Telefonaten?
Häufige Fragen zur Netzabdeckung
Von den vier Mobilfunknetzen in Deutschland hat das Telekom-Netz die beste Netzabdeckung. Nach Analyse der Bundesnetzagentur (Stand: Oktober 2025) spannt sich das 5G-Netz der Telekom bereits über 86,7 Prozent der Fläche Deutschlands. Nach wie vor am besten ist das 2G-Netz ausgebaut, das 98,8 Prozent der Bundesrepublik abdeckt.
An Orten, an denen der Handyempfang grundsätzlich schlecht ist, kannst Du wenig tun, um ihn zu verbessern. Hast Du plötzlich mal kein Netz an Punkten, an denen der Empfang üblicherweise in Ordnung ist, können ein paar kleine Tricks helfen:
Option 1: Schalte den Flugmodus ein und wieder aus. Dein Handy bucht sich neu ins Mobilfunknetz ein. Das kann oft schon ausreichen, um den Empfang zu verbessern.
Option 2: Gönn Deinem Handy eine kurze Pause. Schalte das Gerät komplett aus und starte es nach ein paar Sekunden neu.
Option 3: Prüfe auf der Seite allestörungen.de, ob Dein Provider möglicherweise ein Problem gemeldet hat.
Option 4: Bleibt der Empfang dauerhaft schlecht, ist Dein Smartphone eventuell zu alt für den aktuellen 5G-Mobilfunkstandard. Haben Familie oder Freunde im gleichen Netz, aber mit neuerem Handy keine Empfangsprobleme? Falls ja, hilft wohl nur ein Gerätewechsel.
Das kann mehrere Ursachen haben. Manche Gebäude schirmen die Mobilfunkwellen zum Beispiel ab, sodass Du drinnen keinen Empfang hast. Auf der Autobahn oder im ICE springt Dein Handy zu rasch von einer Funkzelle zur nächsten, um eine stabile Verbindung aufzubauen. Über weitere Ursachen kannst Du Dich in unserem Beitrag Kein Netz auf dem Handy? informieren.
Zum einen solltest Du Familie, Freunde und Bekannte nach ihren Erfahrungen mit ihrem jeweiligen Mobilfunknetz befragen. Zum anderen prüfst Du auf den Netzabdeckungskarten von Telekom, Vodafone und Telefónica die Lage an Deinem Wohnort.
Die Telekom bietet nach wie vor das beste Mobilfunknetz mit der umfassendsten Netzabdeckung in Deutschland. Das geht aus den Statistiken der Bundesnetzagentur und den Mobilfunknetz-Tests der Fachmagazine CHIP, Computerbild und connect hervor.
Die Bundesnetzagentur bietet eine Übersichtskarte zur Netzabdeckung durch alle Netzbetreiber an. Etwas aktueller sind jedoch die Netzabdeckungskarten der einzelnen Anbieter.
Möchtest Du wissen, welches Mobilfunknetz an Deinem Wohnort am besten verfügbar ist, empfiehlt sich ein Blick auf die Übersichtskarte der Bundesnetzagentur. Sie verrät Dir, welchen Netzbetreiber mit welchen Funkstandards am stärksten vor Ort funken. Alternativ kannst Du auf den Websites von Telekom, Telefónica, Vodafone und 1&1 die Netzabdeckung an den für Dich wichtigsten Orten prüfen.
Das Fachmagazin connect hat über Crowdsourcing-Messdaten 25 Mobilfunkanbieter aus den sechs größten europischen Ländern Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Italien und Polen verglichen. Der Testsieger mag den einen oder anderen hierzulande überraschen:
- Deutsche Telekom in Deutschland
- Orange in Spanien
- British Telecom in Großbritannien
In Deutschland gibt es vier Netzbetreiber: Telekom, Vodafone, Telefónica mit der Kernmarke o2 und 1&1. Allerdings hat 1&1 erst 2019/2020 mit dem Bau eigener Mobilfunkstationen begonnen. Bislang deckt das 1&1-Netz nur 1,4 Prozent der bundesdeutschen Fläche ab (Stand: Oktober 2025). Bis das vierte Netz tatsächlich flächendeckend verfügbar ist, nutzen die 1&1-Kunden das Vodafone-Netz mit.
Bei den jüngsten Mobilfunknetz-Tests hat Telefónica-Tochter o2 gute bis sehr gute Noten für Verfügbarkeit sowie die Qualität von Datenverbindungen und Telefonie erhalten. Die Bundesnetzagentur bescheinigt in ihrer aktuellen Datenanalyse (Stand: Oktober 2025), dass das LTE-Netz von o2 auf 88,1 Prozent der bundesdeutschen Fläche funkt. Das 5G-Netz der Telefónica-Marke ist auf 76,1 Prozent der Fläche verfügbar.
Der Eindruck ist überholt, wenngleich es immer noch Ecken in Deutschland ohne mobile Breitbandversorgung gibt. In den Netztests der Fachmagazine CHIP, connect und Computerbild ernten die Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica gute bis überragende Noten. Gerade auch die Crowdsourcing-Daten zeigen, dass die Netzbetreiber eine gute Netzabdeckung liefern. Aber die Netze haben ihre Schwachstellen. Lange haben sich Telekom & Co. auf die Ballungsräume konzentriert. Mittlerweile haben alle Netze auch in den ländlichen Gebieten aufgeholt. Wie die Computerbild-Analyse zeigt, surfen auf dem Land fast 59 Prozent der Telekom-Kunden, rund 53 Prozent der Vodafone-Kunden und etwa 23 Prozent der o2-Kunden mit 100 Mbit/s und mehr. Auch entlang der Schienen registrieren die Netz-Tester Verbesserungen. Die Mobilfunknetze setzen aber noch nicht lückenlos auf 4G/5G. Die Bundesnetzagentur verlangt von den Netzbetreibern, dieses Ziel bis 2030 zu erreichen.
In Deutschland gibt es vier Netzbetreiber: Telekom, Vodafone, Telefónica und neuerdings 1&1 errichten eigene Mobilfunknetze. Auf dem Markt tummeln sich ungleich mehr Mobilfunkanbieter. Sie erwerben Kapazitäten bei den Netzbetreibern. Angesichts der Vielzahl der Provider bleibt eine Liste zwangsläufig unvollständig.
Daher findest Du hier eine Auflistung der größten Drittanbieter und der Netze, die sie verwenden:
- Aldi-Talk ➔ o2-Netz
- Allmobil ➔ Vodafone-Netz
- Blau ➔ o2-Netz
- Congstar ➔ Telekom-Netz
- Fraenk ➔ Telekom-Netz
- Freenet ➔ Telekom-/Vodafone- und o2-Netz
- Klarmobil ➔ Telekom-/Vodafone- und o2-Netz
- Lidl connect ➔ Vodafone-Netz
- Otelo ➔ Vodafone-Netz
- SIMon ➔ Vodafone-Netz
Den Hinweis auf das genutzte Netz findest Du im Produktinformationsblatt und in den AGB, wenn er in den Tarifdetails fehlen sollte.
Die Netzabdeckung von 1&1 entspricht im Grunde der des Vodafone-Netzes. 1&1 baut zwar ein viertes Mobilfunknetz in Deutschland auf. Doch solange es keinen flächendeckenden Status erreicht hat, nutzen 1&1-Kunden das Vodafone-Netz mit.
Jungton
Alles Müll hier in wendisch priborn 19395 ist null Empfang, selbst mit einer China Antenne ist es schwierig zu telefonieren!!!!!!