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DSL, Kabel oder Glasfaser: Die Internet-Anbieter im Vergleich 

Der Internetanbieter-Vergleich in aller Kürze

  • Im Vergleich der Internetanbieter geht der Gesamtsieg testübergreifend an die Telekom. 
  • Das durchschnittlich höchste Surftempo findest Du im Kabelinternet von Vodafone.  
  • Weiterhin ist DSL die am häufigsten gewählte Zugangsart für den Internetanschluss.  
  • Bist Du auf der Suche nach dem besten Internetanbieter für Dein Zuhause solltest Du neben den Testurteilen vor allem die Verfügbarkeit prüfen.  

     

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Unsere Empfehlungen: Der beste Internetanbieter für Dich

  • Für Gaming zählt weniger die Downloadgeschwindigkeit als eine niedrige Latenz, damit Deine Befehle verzögerungsfrei ankommen. Glasfaser- und Kabelanschlüsse liefern in der Disziplin die besten Werte. 
  • Als Student/Studentin brauchst Du einen günstigen Tarif, der im besten Fall flexibel ist. Dabei ist das Festnetztelefon überflüssig? Ideale Angebote findest Du etwa bei congstar.  
  • Für Home Office und Streaming brauchst Du vor allem eine stabile Verbindung und mindestens 50 Mbit/s. Glasfaser oder Kabel machen Dich fit dafür. 
  • Wenn bei Euch alle gleichzeitig streamen, zocken oder im Home Office arbeiten, brauchst Du mindestens 100 Mbit/s. Besser wäre sogar mehr im Glasfasernetz. 
  • Wer viel Tempo zum kleinen Preis will, ist beim Kabelinternet von Vodafone oder O2 gut aufgehoben. An keiner anderen Anschlussart gibt’s im Schnitt mehr Mbit/s pro Euro. 
Zu unseren Internettarifen

IM ÜBERBLICK

Die Rangordnung auf dem Festnetzmarkt

Logo Telekom

Telekom

  • 15,01 Millionen Breitbandkunden
  • DSL | Glasfaser
  • Bonn
Logo Vodafone

Vodafone

  • 10,31 Millionn Breitbandkunden
  • DSL | Kabel | Glasfaser
  • Düsseldorf
Logo O2

o2/Telefónica

  • 2,4 Millionen Breitbandanschlüsse
  • DSL | Glasfaser | Kabel
  • München
Logo congstar

congstar

  • 7 Millionen Kunden (Mobilfunk & Internet)
  • DSL | Glasfaser
  • Köln

Die Internet-Tarife im Vergleich

Längst führt nicht mehr nur ein Weg ins Internet: Immer noch weitverbreitet ist der DSL-Zugang. Alternativ kannst Du die Internetverbindung über TV-Kabel oder Glasfaser aufbauen. Du erhältst einen Überblick über die Zugangsarten, die Telekom, Vodafone und o2 anbieten, und darüber, was neben dem Internetanschluss in den Tarif-Paketen steckt.

Internet & Festnetz von der Telekom

Die Telekom deckt das volle Programm ab: vom kleinen DSL-Anschluss mit 16 Mbit/s bis zum Gigabit-Anschluss über Glasfaser. Zu allen MagentaZuhause-Tarifen für Internet & Festnetz gehören eine Flatrate fürs Surfen und eine Flatrate fürs sorglose Telefonieren ins deutsche Festnetz.

Ihren DSL-Kunden bietet die Telekom noch eine besondere Option an: Über LTE Hybrid können sie ihre Internetverbindung beschleunigen. Dafür bündelt ein Hybrid-Router die Bandbreiten aus DSL- und Mobilfunknetz. Das Zuschalten des mobilen Internets bringt einen Bandbreiten-Schub von bis zu 300 Megabit pro Sekunde.

Glasfaser-Anschlüsse wiederum hat die Telekom im Portfolio mit Downloadgeschwindigkeiten von 50 Mbit/s bis 1.000 Mbit/s. Mittlerweile haben die Bonner 4,7 Millionen Haushalte an ihr Glasfaser-Netz angeschlossen.

Als sogenannter Triple-Pay-Anbieter kannst Du auch Dein TV-Programm und zusätzliche Streamingservices über die Telekom beziehen. MagentaTV heißt das IPTV-Angebot der Bonner.

Internet & Festnetz von Vodafone

Vodafone fährt dreigleisig. Mit den GigaZuhause-Tarifen bekommst Du Internetzugänge via DSL, Kabel und Glasfaser an. Die DSL-Tarife decken die gesamte Palette von 16 Mbit/s bis 250 Mbit/s ab. Üblicherweise gehört zu den Paketen fürs Internet im eigenen Zuhause eine Telefonflat ins deutsche Festnetz.

Steckenpferd der Düsseldorfer ist allerdings der Internet-Zugang via Kabel. Übers TV-Kabel und den DOCSIS 3.1-Standard stellt Vodafone eine Bandbreite von bis zu einem Gigabit pro Sekunde bereit. Mittlerweile sind 24 Millionen Haushalte in Deutschlands ans Kabel-Internet angebunden. Doch als Kabelkunde musst Du keineswegs im Gigabit-Tempo surfen. Vodafone bietet Tarife ab 50 Mbit/s an.

Glasfaser-Tarife stellt Vodafone ab einer Bandbreite von 100 Mbit/s bereit. Dabei handelt es sich ebenfalls um Pakete mit Internet- und Telefonie-Flat fürs deutsche Festnetz.

Wer möchte, kann sein Internet-Paket noch um das IPTV-Angebot von Vodafone erweitern. GigaTV nennt sich das umfangreiche Streaming-Programm der Düsseldorfer.

Internet & Festnetz von Telefónica

Telefónica mit der Kernmarke o2 verfügt über ein eignes Kernnetz, das die Münchener sukzessive ausbauen. Darüber hinaus ist Telefónica Kooperationen mit Telekom, Vodafone und Tele Columbus eingegangen, um Breitbandanschlüsse anzubieten. Auf diese Weise kann die deutsche Tochter des spanischen Telekommunikationskonzerns ihre Internet-Tarife bereits großflächig bereitstellen. Wahlweise kannst Du Deinen Internetzugang bei o2 über DSL, Kabel oder Glasfaser buchen – natürlich abhängig davon, welcher Zugang verfügbar ist.

Die o2 Home-Tarife verbindet den Internetzugang mit einer Telefon-Flatrate, die sowohl Gespräche ins deutsche Festnetz als auch ins Mobilfunknetz abdeckt. Telefónica wartet mit Bandbreiten zwischen 50 Mbit/s und 1 Gbit/s auf. Dein Paket für Internet & Festnetz kannst Du noch um das TV-Programm von o2 erweitern. Für das IPTV-Angebot kooperieren die Münchener mit dem TV-Streamingdienst waipu.tv.

Bist Du Neukunde, kannst Du Den kostenlosen Installationsservice von o2 einmalig innerhalb von 30 Tagen nach Aktivierung vor Ort oder per Video-Call nutzen. Er umfasst die Einrichtung von Router, WLAN und Geräten, den Anschluss vorhandener Telefone sowie Tipps zur WLAN-Optimierung.

Telekoms Discount-Tochter congstar bietet mit den Zuhause-Tarifen schnelles Internet ohne Schnickschnack. Die Tarife sind reine Internettarife ohne Festnetztelefonie und damit ideal für alle, die keinen klassischen Telefonanschluss mehr benötigen.

Über DSL surfst Du mit bis zu 250 Mbit/s im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload. Wer Glasfaser zur Verfügung hat, bekommt mehr Leistung zum günstigen Preis: Die Glasfaser-Tarife reichen bis zu 1.000 Mbit/s im Download. Alle congstar-Tarife kannst Du als Laufzeitverträge oder monatlich kündbar buchen. Der günstige Internetanbieter nutzt die Infrastruktur des Telekom-Netzes. Daher sind die congstar-Tarife bundesweit verfügbar.

Internetanbieter im Test: Das Urteil der Experten

Alle Jahre wieder stellen sich die deutschen Internetanbieter dem Netztest der Experten. Genauer gesagt, sind längst die Fachleute von drei verschiedenen Stellen am Werk: connect, CHIP und ComputerBild küren im Internetanbieter Vergleich die besten Provider und prüfen die Verbesserungen an den deutschen Internetanschlüssen. 

Wer ist der beste Internetanbieter? In der Gesamtschau führt kein Weg an der Telekom vorbei: connect und CHIP küren die Telekom zum Testsieger unter den bundesweit verfügbaren Anbietern. Die Bonner überzeugen vor allem bei Vertragserfüllung, Verfügbarkeit und Latenz. Beim reinen Tempo ist jedoch Vodafone der Testsieger: Dank des schnellen Kabelnetzes erreichen Vodafone-Kunden im Schnitt 373 Mbit/s, wie der Speedtest von Computerbild zeigt. Damit sind die Koax-Anschlüsse drei- bis fünfmal so schnell wie DSL.  

Ein Blick auf die Verteilung der Internetzugangstechnologien erklärt, warum das Gesamttempo noch Luft nach oben hat: Laut Branchenverband VATM gibt es derzeit rund 23 Millionen DSL-, 8,4 Millionen Kabel- und 6,1 Millionen Glasfaseranschlüsse in Deutschland. Die temporeichen Internetzugänge sind noch in der Unterzahl.  

Positiv fällt im Internetanbieter-Vergleich die Entwicklung von O2 auf: Die Münchener verbessern sich im connect-Test um stolze 26 Punkte und verdrängen damit 1&1 vom dritten Platz. 

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Dein Recht auf schnelles Internet hat seine Grenzen

Die Bundesnetzagentur schreibt für den Zugang zu Telekommunikationsdiensten Mindestanforderungen vor. Das bedeutet, jeder hat Anspruch auf schnelles Internet und einen Telefonanschluss, egal, in welcher Ecke Deutschlands er/sie lebt. 

Gut zu wissen: Findest Du keinen Internetanbieter, der Dir nach den Vorgaben einen Breitbandanschluss zur Verfügung stellt, kannst Du Dich an die Bundesnetzagentur wenden. Sie nimmt die Anbieter in die Pflicht, Dich mit einem entsprechenden Internet-Zugang zu versorgen. Dieser muss übrigens nicht zwingend leitungsgebunden sein – auch eine Versorgung über Mobilfunk oder Satellit ist zulässig. 

Anspruch auf Gigabit-Tempo hast Du allerdings nicht: Die Bundesnetzagentur verlangt von einem Internetanschluss eine Downloadbandbreite von mindestens 15 Megabit pro Sekunde und einen Upload von mindestens 5 Mbit/s. Die Latenz darf 150 Millisekunden nicht überschreiten. 

Online-Gaming kannst Du mit diesen Minimal-Anforderungen knicken. Selbst ruckelfreies Video-Streaming wird zur Herausforderung. Schließlich empfiehlt beispielsweise Netflix als einer der etablierten Streamingdienste eine Bandbreite von mindestens 15 Mbit/s. 

Unser Tipp: Sollte Dein DSL-Zugang wirklich nicht mehr als das Minimum hergeben, lohnt sich das Nachdenken über eine Hybridlösung, wie sie die Telekom im Programm hat. 

Kombi-Vorteil: Das Sparpotenzial von Festnetz & Mobilfunk

Die großen drei Telekommunikationskonzerne in Deutschland konkurrieren nicht allein um die Internetkunden. Telekom, Vodafone und o2 betreiben auch Mobilfunknetze. Folglich sehen es die drei Anbieter gern, wenn Kunden sowohl Mobilfunk als auch Internetanschluss aus einer Hand beziehen. Die Entscheidung für einen Provider belohnen sie mit lukrativen Kombi-Vorteilen.  

Die MagentaEINS-Vorteile

  • Telefon-Flat von Festnetz ins Mobilfunknetz
  • unbegrenztes Datenvolumen für den MagentaMobil S-Tarif mit zusätzlicher PlusKarte

Der O2-Kombi-Vorteil

  • Ergänzt Du Deinen Internettarif um einen Mobilfunkvertrag, sparst Du 50 Prozent bei den monatlichen Handygebühren.

Die GigaKombi-Vorteile

  • Mehr bis unbegrenztes mobiles Datenvolumen
  • Bis zu 15 Euro Rabatt auf die monatliche Grundgebühr
  • Telefon-Flat für den Hausanschluss ins Mobilfunknetz

Der beste Internetanbieter ist der, der bei Dir funktioniert

Testurteile geben eine gute Orientierung. Ob ein Anbieter für Dich der richtige ist, hängt vor allem davon ab, was bei Dir zuhause überhaupt verfügbar ist. DSL, Kabel oder Glasfaser: Nicht jede Technologie ist an jeder Adresse buchbar. Prüfe daher immer zuerst die Verfügbarkeit! Bei der anschließenden Tarifwahl solltest Du außerdem folgende Punkte im Blick haben: 

  •  Internetzugangsart: Glasfaser ist die zukunftssichere Technologie, Kabel oft die günstigere Alternative, DSL flächendeckend verfügbar. 
  • Bandbreite: Sie richtet sich nach der Anzahl der Nutzer im Haushalt und den Aktivitäten. Streaming und Gaming brauchen eine höhere Bandbreite als Online-Shopping und Streifzüge durch Social Media. 
  • Telefonie: Brauchst Du noch einen klassischen Festnetzanschluss oder reicht Dir ein reiner Internettarif? 
  • Kosten: Vergleiche nicht nur den Einstiegspreis, sondern den regulären Monatsbeitrag. Fallen Boni oder Rabatte nach einigen Monaten weg, ist die Grundgebühr vielleicht höher als Du geplant hast.  

Häufige Fragen zum Internetanbieter-Vergleich

Kundenzufriedenheit und technische Testsiege fallen nicht immer zusammen. Laut dem connect-Kundenbarometer Internet 2025, für das rund 2.200 Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden, ist 1&1 Sieger in der Gesamtwertung der Kundenzufriedenheit. PLatz zwei teilen sich Telekom und o2. Platz drei geht an Vodafone.  

Die Methoden unterscheiden sich je nach Testinstitut, ergänzen sich aber gut. CHIP und NET CHECK führen ihren Festnetztest auf Basis von knapp 25 Millionen Messungen aus über 1.000 Mini-Rechnern und rund 87.000 Speedtests durc.h. Bewertet werden Vertragserfüllung, Stabilität und Geschwindigkeit. Connect setzt dagegen auf das Crowdsourcing-Verfahren des Partners umlaut und bewertet neben Geschwindigkeit und Latenz seit 2025 auch erstmals die Abdeckung der Anbieter. Die Stiftung Warentest wiederum wertet Messdaten der Bundesnetzagentur aus, die per offizieller App erhoben werden. Computerbild wiederum setzt allein auf Messungen von Nutzern, die über den Zeitraum eines Jahres gesammelt werden.  

Die Stiftung Warentest vergibt in ihrem Internetanbieter-Vergleich bewusst keine klassischen Testsieger. Stattdessen werden die Messdaten der Bundesnetzagentur aus über 300.000 Messungen ausgewertet und die Eindrücke zu den einzelnen Anbietern beschrieben. Stiftung Warentest verzichtet dabei auf pauschale Gesamturteile, weil sich die Ergebnisse je nach Wohnort und gebuchter Geschwindigkeitsklasse stark unterscheiden.  

Grundsätzlich gilt: Seriöse Tests von connect, CHIP oder Computerbild sind verlässliche Orientierungshilfen, aber kein Versprechen für die eigene Erfahrung. Sie hängt von Deinem Wohnort und damit den verfügbaren Optionen ab. Immerhin lassen die Tests einige Ableitungen zu: Wer nur aufs Tempo schaut, landet bei Vodafone; wer Verlässlichkeit und Vertragstreue priorisiert, bei der Telekom; wer Kundenzufriedenheit in den Vordergrund stellt, bei 1&1. Die Testsieger sind aber nur ein Ausgangspunkt. Es geht immer auch um die Verfügbarkeit an der eigenen Adresse.  

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Kommentare

Telekom ist teuer. Ob man das Umgehen mit Schufa-Eintrag in den Vordergrund stellen muss, weiß ich nicht.
Solange man die letzte Kupfermeile noch braucht, gibt es bei der Telekom einen internen technischen Service, der gut, aber nicht unfehlbar ist.

Das sehe ich anders als die Experten Telekom ist Überteuert, Wenn man aber mal sieht die Chancen für Leute mit Schufaeintrag
sieht man die Vorteile bei o2


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