Netzfragen

Was ist der Unterschied zwischen Prepaid- und Vertragstarifen?


Bei Prepaid-Tarifen zahlst Du genau für die Leistungen, die Du verbrauchst. Allerdings kannst Du nur mobil surfen, telefonieren oder simsen, wenn Du im Voraus Deine Prepaid-Karte mit einem Guthaben aufgeladen hast. Ist Dein Guthaben aufgebraucht, kannst Du erst weiter surfen, nachdem Du erneut das Guthaben aufgefüllt hast. Prepaid-Tarife haben den Vorteil, dass Du an keine Laufzeit gebunden bist. Du kannst den Prepaid-Tarif jederzeit wechseln oder beenden.  
 
Bei Vertragstarifen hingegen sicherst Du Dir bestimmte Leistungen wie ein Datenkontingent fürs Surfen zu einem monatlichen Grundpreis. Die Grundgebühr wird immer fällig, auch wenn Du das Datenvolumen oder Freiminuten zum Telefonieren nicht verbraucht hast. Den monatlichen Betrag bucht der Provider von Deinem Konto ab, dazu stellt er Dir jeden Monat eine Rechnung aus, auf der auch Leistungen erscheinen, die zusätzliche Kosten verursacht haben. Mit der monatlichen Gebühr gehen einige Vorteile einher: Vertragstarife bieten oftmals höhere Downloadraten als Prepaid-Tarife. Meist sind auch die Konditionen und Rabatte fürs Surfen oder Telefonieren lukrativer.  
 
Vor allem aber unterscheiden sich Prepaid- und Vertragstarife bei der Vertragsbindung. Prepaid-Tarife sind absolut flexibel. Jederzeit kannst Du Optionen für die Internetnutzung oder das Telefonieren hinzufügen und wieder deaktivieren. Bei Vertragstarifen lässt Du Dich über eine Mindestlaufzeit von üblicherweise 12 bis 24 Monaten auf eine feste monatliche Grundgebühr ein.  
 
Zusammenfassend liegt der Hauptunterschied zwischen Prepaid- und Vertragstarifen in der Art der Abrechnung und der Vertragsbindung. Auch gibt es einzelne Leistungen möglicherweise nur mit einem Laufzeitvertrag, aber nicht bei einem Prepaid-Tarif. Welche Vertragsart die richtige für Dich ist, hängt von Deinen individuellen Ansprüchen ab.

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