Rufnummernmitnahme

Wenn Du Deinen Mobilfunkanbieter wechselst, kannst Du Deine Rufnummer zum neuen Provider mitnehmen. Das Telekommunikationsgesetz (TKG) regelt die Bedingungen für die sogenannte Rufnummernportierung. Das TKG räumt dem Kunden ein lebenslanges Nutzungsrecht an einer Rufnummer ein, allerdings bleibt sie stets im Besitz des jeweiligen Anbieters.

Im Mobilfunkbereich hast Du drei Möglichkeiten, um Deine Rufnummer zu portieren. Der Regelfall ist die Rufnummernmitnahme zum Vertragsende. Dann beginnt der neue Vertrag erst, nachdem der alte ausgelaufen ist. Bei der sofortigen Rufnummernmitnahme lässt Du Deine Rufnummer aus einem laufenden Vertrag auf einen neuen übertragen. Dem Altvertrag wird nach der Portierung eine neue Nummer zugewiesen. Er läuft parallel zum neuen Vertrag weiter. Variante drei: Bei der nachträglichen Rufnummernmitnahme startet Dein Vertrag mit einer neuen Rufnummer. Du beauftragst Deinen Anbieter mit der Portierung Deiner bisherigen Rufnummer. Sie wird vom alten Anbieter abgerufen und ersetzt die neue Rufnummer bei Deinem aktuellen Provider.

Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Rufnummernmitnahme:

In erster Linie musst Du Deinen bisherigen und Deinen neuen Anbieter wissen lassen, dass Du Deine Rufnummer behalten möchtest. Erst dann kann die Portierung in die Wege geleitet werden. Achte darauf, dass Du identische Angaben bei beiden Providern verwendest. Über Deine Daten identifizieren die Anbieter Dich als ein und dieselbe Person. Heißt Du beim alten Anbieter Jutta Maier, beim neuen hast Du Dich korrekterweise mit Jutta Mayer angemeldet, klappt die eindeutige Zuordnung nicht. Prüfe daher am besten, bevor Du die Rufnummernmitnahme beantragst, ob Deine Daten übereinstimmen. Falls nicht, aktualisiere Deine Angaben.

Diese Daten müssen identisch beim alten und neuen Anbieter hinterlegt sein:

  • Vorname und Name
  • Geburtsdatum
  • Rufnummer
  • Adresse

Grundsätzlich wickelt Dein neuer Anbieter die Portierung ab. Zuvor beauftragst Du ihn. Es liegt auch bei Dir, Deinen bisherigen Provider rechtzeitig über die Rufnummernmitnahme zu informieren. Das genügt meist per E-Mail oder telefonisch. Viele Anbieter nehmen die Information auch über den Service-Chat ihrer Webseite entgegen. Treten Unstimmigkeiten auf, musst Du diese klären. Prüfe also Deine E-Mails auf Nachrichten von Deinem Provider oder hebe ab, wenn er Dich anruft.

Für die Abwicklung der Rufnummernmitnahme solltest Du ein Zeitfenster von sieben bis zehn Werktagen kalkulieren. Stellst Du den Antrag erst zwei Tage vor Ablauf des alten Vertrags, kann es passieren, dass der neue Vertrag die Rufnummer mit drei, vier Tagen Verspätung übernehmen kann. Das ist kein Problem, da der Gesetzgeber den Netzbetreibern vorschreibt, den Vertrag ohne zusätzliche Kosten für Dich bis zum Portierungsdatum weiterlaufen zu lassen.

Um Deine Rufnummer zum Vertragsende mitzunehmen, kündigst Du zunächst Deinen bestehenden Vertrag. Du informierst Deinen bisherigen Provider, dass Du die Handynummer behalten möchtest. Das kannst Du bis zu vier Monate (123 Tage) vor Vertragsende erledigen. Anschließend beauftragst Du Deinen neuen Provider mit der Portierung der Rufnummer. Prüfe Deine persönlichen Angaben, die Du bei Deinem Altanbieter und dem neuen Provider hinterlegt hast. Name, Geburtsdatum und Adresse müssen identisch sein, damit die Portierung reibungslos funktioniert. Dein neuer Anbieter informiert Dich per Post, E-Mail oder SMS, zu welchem Datum die Rufnummer übernommen wird. Sollte Dein neuer Anbieter die Rufnummer erst ein paar Tage nach Ablauf des Altvertrags übertragen, läuft Dein bisheriger Vertrag bis zu dem Tag weiter, ohne dass für Dich zusätzliche Kosten entstehen. Der Gesetzgeber hat die Mobilfunkbetreiber verpflichtet, die Vertragslaufzeit in einem solchen Fall entsprechend zu verlängern. Die SIM-Karte Deines neuen Anbieters legst Du erst am Tag der Portierung ins Smartphone ein.

Nach Ablauf des alten Vertrages bleiben Dir 30 Tage, um Deine Rufnummer noch nachträglich mitzunehmen. Innerhalb dieser Frist beauftragst Du Deinen neuen Provider, die Rufnummer beim alten Anbieter abzurufen. Dein aktueller Provider teilt Dir in der Regel per SMS das Portierungsdatum mit. Um ab dem Tag unter der gewohnten Rufnummer weiterzutelefonieren, schaltest Du Dein Smartphone am besten nach 9 Uhr aus und startest es neu. Sollte es noch nicht auf Anhieb geklappt haben, verzögert sich das Übertragen der Nummer meist nur um ein paar Stunden. Versuche es nach 12 Uhr erneut mit einem Neustart des Handys.

Aber Achtung: Nicht jeder Anbieter lässt eine nachträgliche Rufnummernmitnahme zu.

Folgende Provider in unserem Online-Shop übernehmen eine Rufnummer auch noch nachträglich: Vodafone, otelo, o2 und Blau.

Bei der sofortigen Portierung wechselst Du Deine Rufnummer aus einem laufenden Vertrag zu einem anderen Anbieter. Für die sofortige Rufnummernmitnahme musst Du eine sogenannte Opt-In-Option bei Deinem aktuellen Provider setzen: Du bittest um die Freigabe der Rufnummer. Damit hat Dein neuer Anbieter 90 Tage Zeit, um die Rufnummer abzurufen und auf einen anderen Vertrag zu übertragen. Um die Freigabe der Rufnummer bittest Du Deinen Anbieter per Post, E-Mail oder telefonisch. Gleiche vor der Rufnummernmitnahme Deine Daten ab. Die Angaben sollten beim alten und neuen Provider identisch sein. Dann klappt die Übernahme der Rufnummer reibungslos.

Hinweis: Dein bisheriger Vertrag läuft wie gehabt weiter. Die Bitte um Freigabe der Rufnummer beendet nicht Deinen bisherigen Vertrag. Dein alter Anbieter wird Dir eine neue Rufnummer zuweisen. Möchtest Du den Vertrag beenden, musst Du ihn unabhängig von der Rufnummernportierung fristgemäß kündigen.

Selbstverständlich können auch Rufnummern aus Prepaid-Tarifen übernommen werden. In den meisten Fällen deaktiviert der alte Provider die SIM-Karte, sobald der neue Anbieter die Telefonnummer abruft.

Vor dem Antrag auf Portierung steht eine Verzichtserklärung, die Du beim Prepaid-Anbieter einreichen musst. Entsprechende Vordrucke findest Du meist auf den Internetseiten der Provider. Manche Prepaid-Anbieter verlangen auch eine klassische schriftliche Kündigung. Erkundige Dich am bestem im Vorfeld, was gefordert wird.

Kündigst Du, um beim gleichen Anbieter einen neuen Vertrag abzuschließen, verlierst Du Deinen Anspruch auf Mitnahme der Rufnummer. In dem Fall bist Du auf die Kulanz des Providers angewiesen. Kläre das vorher mit Deinem Anbieter und entscheide Dich im Zweifelsfall für einen Tarifwechsel über die Vertragsverlängerung. Dann behältst Du Deine Rufnummer auf jeden Fall.

Für die Rufnummernmitnahme veranschlagen die meisten Anbieter eine Gebühr in unterschiedlicher Höhe. Die Bundesnetzagentur hat festgelegt, dass die Kosten 6,82 Euro (Stand: 2020) nicht überschreiten dürfen. Bei Prepaid-Tarifen wird der Betrag direkt vom aufgeladenen Guthaben abgebucht. Lade also Dein Guthaben entsprechend auf, damit die Portierung klappt.

Die meisten Provider bedanken sich bei ihren Kunden mit einem Wechselbonus für das Mitbringen der Rufnummer. Der Bonus liegt meist zwischen 10 und 25 Euro. Der Wechselbonus wird üblicherweise mit der ersten Rechnung gutgeschrieben.

Nach der Bestellung im LogiTel-Onlineshop startet ein Countdown. Er zählt fünf Minuten runter. In dieser Zeit werden Deine Unterlagen erstellt. Ist der Countdown beendet, kannst Du Deine Unterlagen herunterladen.

Verlässt Du den LogiTel-Shop vor Ablauf des Countdowns, kannst Du Dich jederzeit später wieder einloggen und Deine Unterlagen herunterladen. Zum Einloggen benötigst Du die E-Mail-Adresse, die Du bei der Bestellung hinterlegt hast. Sie dient als Benutzername. Dazu gehört noch das Passwort, das Du während des Bestellvorgangs angelegt hast.

Fülle die Unterlagen aus und sende sie per E-Mail an [email protected] oder per Post an:

LogiTel GmbH
Vertragsabteilung
Kornstieg 13
24537 Neumünster

Nach der Bestellung in unserem Online-Shop erhältst Du per E-Mail automatisch eine Bestätigung. In der E-Mail zählen wir die Unterlagen auf, die der Netzbetreiber benötigt. Dazu gehören:

  • das SEPA-Mandat
  • die Kopie Deines Personalausweises
  • die Kopie Deiner Bankkarte (als Nachweis, dass das angegebene Konto existiert)
  • der unterschriebene Vertrag

Grundsätzlich erhältst Du Deine neue SIM-Karte und Dein neues Gerät vier bis fünf Tage vor Vertragsbeginn. Startet Dein Vertrag sofort, gehen SIM-Karte und Smartphone selbstverständlich an Dich, sobald alle Unterlagen geprüft und Dein Vertrag aktiviert ist.

Dein neues Handy erhältst Du immer direkt von LogiTel. Bei den SIM-Karten gibt’s Ausnahmen. Die SIM-Karten folgender Provider verschicken wir:

  • Telekom
  • Vodafone
  • Otelo
  • O2
  • Blau
  • Mobilcom-debitel
  • Freenetmobile
  • Crash

Bei einer Rufnummernmitnahme verschickt congstar Deine neue SIM-Karte direkt an Dich.

Bestellst Du einen Tarif von klarmobil zusammen mit einem Smartphone, erhältst Du SIM-Karte und Gerät von LogiTel. Entscheidest Du Dich für einen SIM-Only-Tarif, verschickt klarmobil Deine neue SIM-Karte.

Wie kann ich meine Rufnummer zum gewünschten Mobilfunkanbieter mitnehmen?

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Rufnummernmitnahme bei der Telekom

Bei der Telekom ist ausschließlich eine sofortige Rufnummernmitnahme möglich. Sie erhalten keine vorläufige Rufnummer.
Für Telekom-Tarife bieten wir eine sofortige Rufnummernmitnahme und eine Portierung zum Vertragsende an.

Rufnummernmitnahme bei Vodafone

Für Vodafone-Tarife bieten wir ausschließlich die nachträgliche Rufnummernmitnahme an.

Rufnummernmitnahme bei Telefónica/o2/Blau

Für Verträge von o2 und Blau bieten wir ausschließlich eine nachträgliche Rufnummernmitnahme an.

Rufnummernmitnahme bei mobilcom-debitel

Für Tarife von mobilcom-debitel bieten wir eine sofortige Rufnummernmitnahme und die Portierung zum Vertragsende an.

Rufnummernmitnahme bei Klarmobil

Für Klarmobil-Verträge bieten wir ausschließlich die nachträgliche Portierung der Rufnummer an.

Rufnummernmitnahme bei congstar

Für congstar-Verträge bieten wir die Rufnummernmitnahme zum Vertragsende und eine sofortige Portierung an.

Rufnummernmitnahme bei otelo

Für otelo-Tarife bieten wir ausschließlich die nachträgliche Rufnummernmitnahme an.

Rufnummernmitnahme bei freenetmobile

Für freenetmobile-Verträge bieten wir ausschließlich die nachträgliche Portierung der Rufnummer an.

Rufnummernmitnahme bei Crash

Für crash-Verträge bieten wir ausschließlich die nachträgliche Rufnummernmitnahme an.